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STRABAG startet Aktienrückkaufprogramm


15.07.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Franz Hörl, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) mit "akkumulieren" ein.

STRABAG habe mit gestrigem Tag ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 10% des ausstehenden Kapitals (11,4 Mio. Aktien) innerhalb der nächsten zwölf Monate (bis 10. Juli 2012) gestartet. Kernaktionär und Vorstandsvorsitzender Haselsteiner habe bereits mehrmals seine Unzufrieden mit dem seiner Ansicht nach zu niedrigen Aktienkurs zum Ausdruck gebracht und gemeint, die Aktie solle zumindest auf Niveau des Buchwertes notieren. Der höchstmögliche Rückkaufkurs sei demzufolge jetzt auch auf Höhe des Buchwertes pro Aktie 2010 von EUR 27,115 festgelegt worden.


Da sich nur 23% der STRABAG-Aktien im Streubesitz befänden, entspräche die volle Ausnutzung des genehmigten Rückkaufvolumens rund 43% des Streubesitzes. Angesichts der überaus starken Bilanz von STRABAG mit einer Cashposition von EUR 1,95 Mrd. per Ende 2010 könnte sich STRABAG auch größere Aktienrückkäufe leicht leisten.

Obwohl das Unternehmen beim Rückkauf opportunistisch vorgehen wolle und auch außerbörsliche Käufe möglich seien, würden die Analysten denken, dass der Start des Rückkaufprogramms die Aktie nach unten stützen und Aufwärtspotenzial bieten sollte. Wer es gerne etwas spekulativer möge, könne einen Blick auf das unten erwähnte (KESt-freie) Turbo-Long-Zertifikat werfen (mit einem Hebel von aktuell knapp über 3 und keiner Laufzeitbeschränkung).

Die Analysten der Erste Bank raten die Aktie von STRABAG zu akkumulieren. Das Kursziel werde bei 23,30 EUR gesehen. (Analyse vom 15.07.2011) (15.07.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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