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Datum/Zeit |
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115,46 $ |
+3,61 $ |
+3,13 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US58933Y1055 |
A0YD8Q |
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Merck & Co setzt weiter auf Entwicklung und Neuzulassung 11.07.2011
Der Aktionär
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" empfehlen in ihrem "Top-Tipp konservativ" die Aktie der Merck & Co (ISIN US58933Y1055 / WKN A0YD8Q) als solides Langfristinvestment.
Zwar würden die F&E-Aufwendungen des Konzerns abnehmen, aber Merck & Co wolle weiter den Fokus auf Innovationen legen, habe Konzernchef Ken Frazier in Interviews immer wieder betont. Radikale Schnitte werde es nicht geben, gleichwohl werde man einzelne Programme prüfen, denn ganz ohne Sparen ginge es nicht.
Merck & Co verspreche sich auch nach dem Merger mit Schering-Plough Synergien. Nachdem bereits in 2010 zwei Mrd. USD hätten eingespart werden können, sehe das Management ein Synergiepotenzial von insgesamt 3,5 Mrd. USD.
Die Strategie zahle sich bislang aus, so habe der Konzern in Q1 2011 den Gewinn zum Vorjahr auf 0,92 USD je Aktie steigern können. Auslaufende Patente der bis dato wichtigen Umsatzbringer Cozaar und Hyzaar hätten derer Erlöse einbrechen lassen aber einmal mehr hätten sich die Emerging Markets als Wachstumstreiber gezeigt. Merck & Co plane, den dortigen Umsatzanteil von derzeit 18% auf 25 % im Jahr 2013 auszubauen.
Eine Reihe von Neuzulassungen sollte bei der Umsetzung helfen. Nach zuletzt Sylatron und Victrelis stünden in den nächsten Monaten Zulassungen von vier weiteren Produkten an. Zudem habe man die Biosimilars als weiteren Wachstumstreiber ausgemacht. Der Markt für Biosimilars, Nachahmerpräparate von biotechnologisch hergestellten Medikamenten, werde merklich wachsen.
Der Agentur Research and Markets zufolge würden ab 2013 Biotech-Medikamente im Gesamtwert von 80 Mrd. USD ihre Patente verlieren. So wolle Merck & Co bis Ende 2012 fünf Biosimilars in der späten klinischen Entwicklung haben. Der Auftrag der koreanischen Hanwha Chemical zur Entwicklung eines Biosimilars für Amgens Schuppenflechte-Anwendung Enbrel, dessen Erlöse sich in 2010 auf 6,6 Mrd. USD summiert hätten, sprächen für diese Strategie.
Da gerade im Bereich der Emerging Markets und Biosimilars von Merck & Co noch einiges zu erwarten sei und das Unternehmen seit Jahren eine beständige Quartalsdividende zahle, ist für die Experten von "Der Aktionär" die Aktie von Merck & Co ein topsolides Langfristinvestment mit einem Kursziel von 30 EUR und sie setzen einen Stopp bei 21 EUR. (Ausgabe 28) (11.07.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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