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Datum/Zeit |
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45,70 $ |
+0,33 $ |
+0,72 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US6541061031 |
866993 |
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Nike hat gestiegene Kosten im Griff 29.06.2011
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" wagen den Neueinstieg in die Nike-Aktie (ISIN US6541061031 / WKN 866993).
Der Sportartikelhersteller habe die gestiegenen Kosten im Griff. Die Auftragslage habe es schon angedeutet: Die Produkte von Nike seien auch im letzten Quartal gefragt gewesen. Im Schlussquartal 2010/11 habe das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 14 Prozent auf 5,8 Mrd. USD erzielt. Wenn man Währungseffekte nicht berücksichtige, betrage das Umsatzplus noch immer stattliche 11 Prozent.
Der Konzern habe auch den Nettogewinn stark erhöhen können. Man habe einen Zuwachs um 14 Prozent auf 594 Mio. USD oder 1,24 USD je Aktie gemeldet. Der Konsens habe 1,16 USD je Aktie erwartet. Im Vorjahr habe man nur 1,06 USD verdient.
Wie schon in den letzten Quartalen habe der Sportartikelproduzent mit der Herausforderung gestiegener Kosten kämpfen müssen. Vor allem höhere Lohn- und Frachtkosten würden auf die Marge drücken. Die sich aus höheren Materialkosten ergebende Belastung dürfte wegen des rückläufigen Baumwollpreises ständig geringer werden. Ohnehin habe das Management einmal mehr bewiesen, dass man fähig sei, dem Kostendruck Stand zu halten. Der sichtbar gestiegene Absatz sei in diesem Zusammenhang der ausschlaggebende Entlastungsfaktor gewesen.
Auf dem Heimatmarkt habe das Unternehmen den Umsatz um 22 Prozent und somit überraschend stark anheben können. Ein wesentlicher Impulsgeber sei neben dem chinesischen Markt das Online-Geschäft gewesen. Dieses habe mit einem Anstieg um 31 Prozent glänzen können. In Japan sei dagegen der Absatz wie erwartetet eingebrochen, wobei man in Europa das Umsatzniveau des Vorjahres habe halten können.
Die gute Auftragslage ermögliche dem Konzern die Erhöhung der Verkaufspreise auf breiter Front. Für Juni bis November habe man Bestellungen mit einem Gesamtvolumen von 10,3 Mrd. USD einsammeln können. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies einen Anstieg um 15 Prozent. Das Management habe schon angekündigt, in absehbarer Zeit eine Preisrunde einzuläuten.
Im Hinblick auf die Kurspflege lasse sich das Management nichts nachsagen. Alleine im vierten Quartal habe der Konzern 7,5 Mio. eigene Aktien mit einem Wert von 607 Mio. USD eingesammelt. Im September 2008 habe Nike ein Rückkaufprogramm mit einem Volumen von 5 Mrd. USD aufgelegt. Bis jetzt seien 30,4 Mio. Aktien eingesammelt und 2,3 Mrd. USD ausgegeben worden.
Die Aussichten für das Unternehmen seien nach wie vor ansprechend. Im nächsten Jahr stünden mit den Olympischen Spielen und der Fußball-Europameisterschaft zwei Großereignisse auf der Agenda, die zu einer weiteren Nachfragebelebung beitragen würden. Die anstehenden Preissteigerungen würden den Margendruck senken. Die Experten würden mit weiteren positiven Überraschungen in Bezug auf die Gewinnentwicklung rechnen. Darüber hinaus würden sich die Erwartungen der Analysten in einem angemessenen Rahmen befinden. Das Chance/Risiko-Verhältnis sei insgesamt positiv.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" wagen den Neueinstieg in die Nike-Aktie. Das Engagement werde per Stopp-Loss-Limit bei 77,50 USD abgesichert. (Ausgabe 97 vom 28.06.2011) (29.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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