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Philip Morris abwarten 12.08.2002
iWatch
Die Analysten von "iWatch" empfehlen den Anlegern vor einem Einstieg bei Philip Morris (WKN 851777) noch abzuwarten.
Vergangenen November habe man bei "iWatch" Big Mo (Spitzname von Philip Morris) zuletzt analysiert und als eine solide Langfristanlage bezeichnet, solange die Marke bei 43 USD halte. Die Marke habe gehalten, der Kurs habe anschliessend neue Höchstrekorde bei 58 USD geschrieben. Das seien satte 25% Gewinn mit dem alten Schwergewicht. Aber nur dann, wenn man auch im Juni zu Höchstkursen verkauft hätte. Das hätten die Meisten wahrscheinlich nicht getan. Der anschliessende Kursverfall habe dann vermutlich überrascht. Im ewigen Rechtstreit um Entschädigungszahlungen für Rauchgeschädigte habe es einen Rückschlag für Big Mo gegeben. Die Verhandlung habe einen Lauf genommen, dass nicht mehr auszuschliessen gewesen sei, das Big Mo an eine weitaus größere Anzahl an Geschädigten würde zahlen müssen, als bislang befürchtet.
Der Kurs sei innerhalb von nur einer Woche auf 40 USD gefallen. Sei somit der langfristige Aufwärtstrend kaputt? Müsse man sich nun auf ein paar Monate mit fallenden Kursen bei Big Mo einrichten? Nun, aus Sicht der Bewertung sei Philip Morris nun recht billig geworden. Ein KUV von 1,1 und ein KGV 03e von 9 sei für einen Blue Chip wie Big Mo sehr günstig. Ungewiss sei jedoch der Ausgang des Gerichtsverfahrens und die danach auf Big Mo zukommenden Entschädigungszahlungen. Bis vor kurzem sei man der Überzeugung gewesen, dass diese Zahlungen bereits im Kursniveau enthalten seien. Die unerwartete Wendung im Prozess hingegen lasse nun wieder höhere Zahlungsverpflichtungen für möglich erscheinen und damit die fundamentale Basis mindern.
Vergangenen Montag wiederum sei der Zeitraum, für den Klagen zulässig seien, vom Gericht eingeschränkt worden. Umgehend habe die Aktie wieder 5% zugelegt, im Verlauf der Woche seien es sogar über 10% gewesen. Daran könne man erkennen, wie abhängig die Aktie vom Verlauf dieses Prozesses sei. Niemand kenne heute den Ausgang. Aber jedes Indiz werde umgehend an der Börse gehandelt. So stehe der Kurs der Aktie derzeit auf der Kippe: Aus charttechnischer Sicht biete es sich an, die Aktie zu Kursen um 49 USD zu shorten, Ziel 35 USD mit einem Stopp Buy bei 51 USD. Auf der anderen Seite sei Big Mo im Dow Jones die Aktie mit dem niedrigsten KGV und die Geschäftsentwicklung würde umgehend einen Kurs bei 60 USD und höher rechtfertigen.
Diese beiden Betrachtungsweisen würden derzeit aber niemanden interessieren, einzig und allein kursbewegend seien die Nachrichten aus dem Gerichtssaal. Und die seien kaum vorhersehbar. Daher sollte man bei Philip Morris vorerst abwarten, bis sich ein Ergebnis im Gerichtssaal abzeichnet, so die Analysten von "iWatch".
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