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Lenovo chinesische Spielekonsole iSec doch noch dieses Jahr 11.05.2011
Asia Investor
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Asia Investor" bleiben bei der Aktie von Lenovo (ISIN HK0992009065 / WKN 894983) auf der Käuferseite.
Das Unternehmen bringe noch in 2011 eine Spielkonsole auf den chinesischen Markt. Geplant sei die Einführung für das zweite Halbjahr. Die iSec benannte Konsole solle, nachdem der Verkauf in China losgegangen sei und die Absatzzahlen die Millionengrenze überschritten hätten, auch im Ausland auf den Markt gebracht werden. Man dürfe gespannt sein, denn bislang sei Konsolen im Reich der Mitte nur wenig Erfolg beschieden gewesen. Sowohl Microsoft (ISIN US5949181045 / WKN 870747), Nintendo (ISIN JP3756600007 / WKN 864009) als auch Sony (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) hätten sich dort die Zähne ausgebissen. Der Erfolg, den man in Nordamerika und Europa gehabt habe, habe man nicht wiederholen können.
Vor allem die Softwarepiraterie in China habe den Wettbewerbern von Lenovo Kopfzerbrechen bereitet. Schätzungen zufolge seien etwa 79% der Software, die in China genutzt werde, illegal. Nintendo und die anderen hätten deshalb nur wenig Interesse, breit in diesen Markt einzusteigen. Besonders im Spielekonsolengeschäft seien die Softwareverkäufe ein enorm wichtiger Teil des Erfolgs eines Geräts. Bleibe fraglich, wie Lenovo dieses Problem lösen wolle.
Der Ansatz sei jedoch richtig. In China werde gerne und viel gespielt, und Chinesen würden gerne chinesische Produkte kaufen. Zudem könne Lenovo mit einiger Sicherheit sichtbar niedrigere Entwicklungs- und Produktionskosten generieren, als es die ausländische Konkurrenz vermöge.
Die Experten von "Asia Investor" bleiben bei der Lenovo-Aktie auf der Käuferseite und sichern die Position bei 0,34 Euro per Stopp-Loss-Kurs ab. (Ausgabe 19 vom 11.05.2011) (11.05.2011/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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