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Telekom Austria Angebot für Telekom Srbija abgelehnt 06.05.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Erste Bank, Vera Sutedja, stuft die Aktie von Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) weiterhin mit "halten" ein.
Die serbische Regierung habe das zweite Angebot der Telekom Austria für den 51% Anteil der Telekom Srbija abgelehnt. Die Telekom Austria habe ihr Angebot von EUR 800 bis 950 Mio. auf EUR 1,1 Mrd. erhöht. Das zweite Angebot habe einer Bewertung von 5,7x Unternehmenswert/EBITDA 2010 entsprochen, was ca. 6% Aufschlag zur durchschnittlichen CEE Peer Group und zur Bewertung der Telekom Austria-Aktien betragen habe. Allerdings habe das Angebot noch immer unter dem geforderten unbedingten Mindestpreis in Höhe von EUR 1,4 Mrd. für den 51% Anteil gelegen. Die Analysten würden den gescheiterten Kaufversuch als neutral für den Aktienpreis sehen. Telekom Austria habe gezeigt, dass sie nicht zu viel für Akquisitionen zahlen wolle. Dies entspreche dem Interesse der Aktionäre.
Die Analysten hätten ihre Gewinn/Aktie-Prognose für 2011 aufgrund des Restrukturierungsaufwandes in der Höhe von EUR 200 Mio. für das Segment Österreich von EUR 0,69 auf EUR 0,37 gekürzt. Der meiste Restrukturierungsaufwand sollte im ersten Quartal 2011 gebucht werden. Ihrer Schätzung nach sollte der Aufwand ca. EUR 180 Mio. betragen. Daher würden sie mit einem Nettoverlust von EUR 60 Mio. für das erste Quartal 2011 rechnen. Der bereinigte Gewinn sollte um 17,7 Prozent auf EUR 75 Mio. sinken. Die Gründe dafür seien sowohl niedrigere Umsätze in Österreich und Kroatien als auch höhere Aufwendungen für die Kundengewinnung im Bereich Mobilkommunikation.
Die Analysten bestätigen ihre "halten"-Empfehlung und ihr Kursziel von EUR 11,00 für die Telekom Austria-Aktie. (Analyse vom 06.05.2011) (06.05.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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