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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 355,30 $ |
349,39 $ |
+5,91 $ |
+1,69 % |
17.04/22:00 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0311621009 |
867900 |
- $ |
- $ |
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Amgen schüttet Dividende aus 28.04.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009 / WKN 867900) unverändert mit dem Rating "halten" ein.
Das größte Biotechunternehmen der Welt habe das erste Mal in der Unternehmensgeschichte eine Dividende in Aussicht gestellt. Bisher habe das Unternehmen immer wieder eigene Aktien zurückgekauft, das Management gehe aber davon aus, dass eine Dividende den Aktienkurs besser unterstützen würde (als ein Aktienrückkauf). Der genaue Betrag der Dividendenausschüttung werde im Rahmen der kommenden Quartalszahlen im Juli publiziert werden.
Die Quartalszahlen hätten wenig Überraschung gebracht. Epogen (Anämie), das etwas mehr als 15% der Umsätze ausmache, habe etwas unter den Erwartungen gelegen, dafür generierte Xgeva (Onkologie) mehr Umsätze.
Interessant sei der langfristige Ausblick, dieser liege deutlich über den Analystenerwartungen. Amgen erwarte für 2015 einen Nettogewinn von USD 6 bis 7 Mrd. (Konsens: USD 5,9 Mrd.) und Umsätze von USD 16 bis 18 Mrd. (Konsens: USD 16,4 Mrd.)
Das Unternehmen wolle sich in den nächsten Jahren auf der Kostenseite sparsam zeigen, dies könnte aber durch höhere Ausgaben bei Biogenerika ausgeglichen werden. Details einer möglichen Entwicklungsstrategie bei Biogenerika gebe es (noch) nicht.
An der bevorstehenden Bedrohung für Amgens Produkte durch Biogenerika habe sich nichts geändert. Aber es stünden nach wie vor die konkreten Zulassungserfordernisse für die USA aus.
Die Quartalszahlen von Amgen seien ok. gewesen. Am Kerngeschäft habe sich nicht viel geändert, das Unternehmen leide wie erwartet unter der Einführung der Fallpauschalen in der Dialyse in den USA. Es bleibe abzuwarten, wie sich die im letzten Jahr neu zugelassenen Medikamente Prolia (Osteoporose) und XGEVA (Onkologie) entwickeln würden.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank warten vorerst die Geschäftsentwicklung im nächsten Quartal ab und bleiben bis dahin bei ihrer "halten"-Einschätzung für die Amgen-Aktie. (Analyse vom 27.04.2011) (28.04.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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