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Tokyo Electric Power Atomdesaster eine Folge einer Naturkatastrophe? 13.04.2011
J.P. Morgan Securities
New York (aktiencheck.de AG) - Tomohiro Jikihara, Analyst von J.P. Morgan Securities, vergibt derzeit kein Rating für die Aktie von Tokyo Electric Power (TEPCO) (ISIN JP3585800000 / WKN 854307).
Im Rahmen der Aufnahme der Coverage des japanischen Stromerzeugungssektors werde aber die Einschätzung geäußert, dass bei TEPCO im vergangenen Geschäftsjahr Sonderverluste in Höhe von 554 Mrd. Yen durch die Aufräumarbeiten bei den angeschlagenen Atomkraftwerken und die Wiederherstellung der Netzanschlüsse von Wärmekraftwerken angefallen sein könnten. Zusätzliche Kosten von 600 Mrd. Yen könnten durch die gestiegene Nutzung von Wärmekraftwerken im laufenden Geschäftsjahr auf TEPCO zukommen. Abgesehen davon könnten noch 2 Bio. Yen an Entschädigungszahlungen für die lokalen Gemeinden fällig werden.
Knackpunkt in der Frage der Schadensersatzzahlungen werde der Einschätzung zukommen, ob das Atomdesaster in Fukushima als unvermeidbare Naturkatastrophe angesehen werde. Nach japanischem Recht könne Betreibern von Atomkraftwerken eine Freistellung von Ersatzzahlungen gewährt werden, wenn die durch einen Reaktor verursachten Schäden, auf eine gravierende Naturkatastrophe von außergewöhnlichem Charakter zurückgeführt werden könnten. Die Regierung habe hierüber noch keine Entscheidung getroffen.
Im Hinblick auf TEPCO herrsche derzeit große Unsicherheit über die möglichen Auswirkungen der Atomkatastrophe.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities für die Aktie von Tokyo Electric Power derzeit kein Rating. (Analyse vom 11.04.11) (13.04.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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