|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Enel profitiert von starken Auslandsmärkten 08.04.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Enel (ISIN IT0003128367 / WKN 928624) weiterhin mit "halten" ein.
Enel habe im Jahr 2010 unter dem Strich EUR 4,4 Mrd. verdient und damit die Markterwartungen (im Durchschnitt EUR 4,3 Mrd.) übertreffen können. Bereinigt um die Sondereffekte im Zusammenhang mit der Endesa (ISIN ES0130670112 / WKN 871028)-Übernahme sei der Nettogewinn im Jahresvergleich damit um 5% gestiegen. Der Umsatz (2010: EUR 73,4 Mrd.) und Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA; EUR 17,5 Mrd.) hätten ebenfalls über den Erwartungen gelegen.
In seinem bis 2015 laufenden EUR 31 Mrd. schweren Investitionsprogramm setze Enel vor allem auf die Wachstumsmärkte Lateinamerika und Russland sowie auf den Weiterausbau der Erneuerbaren Energien, aber auch auf die Entwicklung der Kernenergie in Italien. Der Ausblick sei erfreulich: Bis 2015 sollten EBITDA und Nettogewinn auf EUR 20 Mrd. bzw. EUR 5,8 Mrd. steigen.
Der Versorger habe sein Ziel erreichen können, die Nettofinanzverbindlichkeiten bis Ende 2010 auf unter EUR 45 Mrd. zu drücken. Für 2015 peile der Konzern ein Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA von 1,8 an (2010: 2,6). Die Synergien aus der Endesa-Integration hätten sich 2010 auf EUR 994 Mio. belaufen. Bis 2012 sollten Synergien von insgesamt EUR 1,3 Mrd. gehoben werden.
Enel habe im abgelaufenen Jahr von starken Auslandsmärkten profitiert und die Markterwartungen auf allen Linien übertroffen. Auch der Ausblick für die nächsten Jahre zeige, dass das Unternehmen gut positioniert sei. Der Konzern setze insbesondere auf die Wachstumsmärkte der Emerging Markets, welche sich nicht nur durch ein hohes Nachfragewachstum sondern auch durch stabile regulatorische Rahmenbedingungen auszeichnen würden. Der Versorger sei relativ günstig bewertet und biete eine attraktive Dividendenrendite.
Wegen der im Vergleich zu konjunktursensitiveren Unternehmen geringeren Wachstumsaussichten belassen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Einschätzung für die Aktie von Enel jedoch auf "halten". (Analyse vom 07.04.2011) (08.04.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|