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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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75,00 $ |
+1,56 $ |
+2,08 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| CA0641491075 |
850388 |
- $ |
- $ |
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Bank of Nova Scotia Konzentration auf Wachstumsmärkte 08.04.2011
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" raten den laufenden Kursrücksetzer zum erneuten Einstieg in die Aktie von Bank of Nova Scotia (Scotiabank) (ISIN CA0641491075 / WKN 850388) zu nutzen.
Die Bank sei 1832 in der damals britischen Kolonie Nova Scotia gegründet worden, um den Überseehandel mit dem Mutterland zu finanzieren. Obwohl der Name zunächst eher auf eine kleine kanadische Regionalbank schließen lasse, handle es sich bei der Scotiabank längst um einen Global Player. So sei bereits 1889 eine Niederlassung in Jamaika eröffnet worden, und in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts hätten die Kanadier Zug um Zug auch Märkte wie Kuba, Puerto Rico, die Dominikanische Republik und Mexico erschlossen. Dementsprechend sei das Institut heute Kanadas Finanzkonzern mit der stärksten internationalen Ausrichtung, der unter anderem über Niederlassungen in dreizehn mittel- und südamerikanischen Ländern sowie 22 Karibikstaaten verfüge. Insgesamt würden rund um den Globus inzwischen mehr als 14,6 Millionen Kunden betreut.
Mit rund einem Drittel werde der Großteil der Erträge nach wie vor im Massengeschäft auf dem Heimatmarkt erzielt, während die internationale Sparte 25% beisteuere. Weitere 23% würden aus dem Großkundengeschäft stammen, das unter dem Label Scotia Capital zusammengefasst werde. Und ergänzend dazu sei zuletzt die Vermögensverwaltung als viertes Standbein aufgebaut worden (Ergebnisbeitrag 23%). Ein wichtiger Baustein sei hier im ersten Quartal die Übernahme von Dundee Wealth Inc. gewesen, wodurch das Volumen im Fondsgeschäft auf einen Schlag habe verdoppelt werden können. Parallel dazu werde das Engagement in Wachstumsmärkten wie Lateinamerika weiter forciert.
So hätten die Kanadier zuletzt bspw. die Tochter Dresdner Bank Brasil von der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) erworben. Im ersten Quartal seien zudem das Chile-Geschäft der Royal Bank of Scotland (ISIN GB0007547838 / WKN 865142) sowie Nuevo Bank Comercial und Pronto! aus Uruguay übernommen worden. Immobilienkredite und Schrottanleihen seien für die Bank - dank der strengen kanadischen Bankenaufsicht - in den vergangenen Jahren praktisch kein Thema gewesen. Dadurch befinde sich die Scotiabank im Gegensatz zu vielen namhaften europäischen und amerikanischen Konkurrenten längst wieder auf Erfolgskurs.
2010 sei das beste Jahr der Firmengeschichte gewesen und im ersten Quartal habe das Ergebnis erneut verbessert werden können. So seien die Einnahmen um 6% (4,1 Mrd. Kanadische Dollar (CAD)) geklettert, während der Nettogewinn sogar um 19% auf 1,2 Mrd. Dollar zugelegt habe.
Aufgrund der Finanzkrise seien zwar auch die Kanadier zwischenzeitlich erheblich unter Druck gekommen. Doch zuletzt sei die Aktie sogar schon wieder auf neue historische Höchststände geklettert, sodass seit 2001 durchschnittlich 10% Kursgewinn p.a. zu Buche stünden (Gewinnkonstanz 84%). Gleichzeitig zeichne die Verlust-Ratio von lediglich 1,64 die Bank trotz aller Turbulenzen als Top-Defensiv-Investment aus. Und dabei könne die Scotiabank eine der beeindruckendsten Dividendenhistorien vorweisen. Denn seit der Gründung würden die Aktionäre ohne Unterbrechung eine Ausschüttung erhalten, wobei derzeit 3,5% Dividendenrendite winken würden.
Nachdem ihre bislang dreizehn Empfehlungen im Mittel 33% gewonnen haben, möchten Experten von "boerse.de-Aktienbrief" den laufenden Rücksetzer zum abermaligen Einstieg in die Aktie der Scotiabank nutzen. Denn auf Sicht der kommenden fünf Jahre eröffne sich rechnerisch ein Gewinnpotenzial von 61% bzw. 90% inklusive der Dividenden. (Ausgabe 237 vom 06.04.2010) (08.04.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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