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Reckitt Benckiser immer wieder blitzsaubere Ergebnisse 25.03.2011
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" steigen in die Aktie von Reckitt Benckiser (ISIN GB00B24CGK77 / WKN A0M1W6) per Stop-buy-Limit bei 34 Britischen Pfund ein.
Die Wurzeln dieses britisch-niederländischen Unternehmens würden zurück bis ins Deutschland des 19. Jahrhunderts reichen. 1823 habe Johann Adam Benckiser seine erste Firma in Pforzheim und 1851 zusammen mit dem Chemiker Ludwig Reiman eine Fabrik zur Produktion von Wein- bzw. Zitronensäure gegründet. Drei Jahre später seien erste Geschäftsbeziehungen mit dem britischen Hersteller von Wäschestärke Reckitt & Sons geknüpft worden, wobei beide Unternehmen noch über Jahrzehnte eigenständig geblieben seien.
Ab 1956 habe Benckiser begonnen, mit der Produktion von Markenartikeln wie Calgon ein weiteres Standbein aufzubauen. In den 1980er Jahren sei es dann zur entscheidenden Umstrukturierung gekommen - das Chemiegeschäft sei vollständig abgestoßen und dafür die Markenartikelproduktion durch zahlreiche Akquisitionen sukzessive ausgebaut worden.
1997 habe das Unternehmen in Amsterdam den Sprung aufs Börsenparkett gewagt, ehe es zwei Jahre später zur Übernahme des Konkurrenten Reckitt & Colman gekommen sei. Heute beschäftige der weltweit größte Reinigungsmittelhersteller mehr als 29.000 Mitarbeiter an 41 Standorten
Zu den bekanntesten Marken, die praktisch in jedem Haushalt zu finden seien, würden bspw. Vanish, Finish, Cilit Bang, Sagrotan sowie Hoffmanns Gardinenweiß zählen. Gleichzeitig vertreibe Reckitt Benckiser auch Körperpflegeprodukte wie Clearasil oder Kukident. Durch die rund 2,5 Milliarden Pfund schwere Übernahme von SSL seien im vergangenen Jahr zudem Scholl-Gesundheitssandalen und die weltweit erfolgreichste Kondommarke Durex (Marktanteil 30%) dazugekommen.
Einen weiteren Geschäftsbereich würden heute die verschreibungspflichtigen Drogenersatzpräparate Subutex bzw. Suboxone sowie rezeptfreie Medikamente darstellen. In diesem Segment sehe Konzernchef Bart Becht insbesondere in den Emerging Markets noch beträchtliches Potenzial. So wachse bspw. allein der indische Gesundheitssektor im Schnitt um 15% jährlich, weshalb Ende 2010 der indische Pharmahersteller Paras für 460 Millionen Pfund übernommen worden sei.
Aus geschäftlicher Sicht präsentiere Reckitt Benckiser schon seit Jahren immer wieder blitzsaubere Ergebnisse. So seien die Umsätze 2010 auf 8,5 Milliarden Britische Pfund (+9%) geklettert, was den zwölften Unternehmensrekord in Folge bedeutet habe. Und mit dem 11%-Anstieg auf 1,6 Milliarden Pfund habe der Nettogewinn ebenfalls einen weiteren historischen Höchststand erreicht.
Für Langfristanleger eröffne das Konsumgüterunternehmen ein exzellentes Chance-Risiko-Profil. Denn bei unterdurchschnittlichem Risiko (Verlust-Ratio lediglich: 1,37) seien seit 2001 mit 94%iger Gewinn-Wahrscheinlichkeit im Mittel 12% p.a. aufgesattelt worden. Dazu würden Investoren derzeit 3,7% Dividendenrendite erhalten.
Die Aktie befinde sich in einer ausgeprägten Konsolidierung, wobei zuletzt auch die 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt worden sei.
Im aktuellen Basisdepot empfehlen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" vor dem Kauf der Aktie von Reckitt Benckiser die Rückeroberung des GD200 abzuwarten. Mit der Aussicht auf 80%-Kursgewinn bis 2016 platziere man daher ein Stop-buy-Limit bei 34 Pfund (bislang 13 Empfehlungen, Schnitt +4%). Dadurch sichere man sich einen Einstiegsrabatt von mindestens 7% gegenüber den Dezember-Tops. (Ausgabe 236 vom 23.03.2011) (25.03.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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