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| US7181721090 |
A0NDBJ |
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Philip Morris mehr Steuern und Regulierungen 15.03.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christine Nowak, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Philip Morris (ISIN US7181721090 / WKN A0NDBJ) mit "halten" ein.
Im vierten Quartal habe ein Nettogewinn von USD 1,75 Mrd. erwirtschaftet werden können. Der Gewinn pro Aktie von USD 0,96 habe damit 20% über dem vergleichbaren Vorjahresquartal und im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Die Ertragslage erweise sich dank Kostenmanagement und Preisdurchsetzungskraft weitgehend resistent gegen den insgesamt rückläufigen Zigarettenkonsum. Die Marke Marlboro habe mit einem Volumenrückgang von nur 1,5% gegenüber dem Gesamtmarkt (-2,5%) Marktanteile in den meisten Regionen gewinnen und in der EU halten können.
Das mittelfristige organische Wachstumsziel von +1% könnte sich angesichts des erwarteten globalen Absatzrückgangs als zu optimistisch herausstellen. In 2011 erwarte Philip Morris Kosteneinsparungen von USD 250 Mio., damit könnten nur die Erhöhungen der Rohstoffkosten abgefangen werden. Die Preis/Ertrags-Balance stehe am Prüfstand.
Russland strebe (etwas überraschend) massive Steuererhöhungen von 44% in 2011 und von jeweils 28% in 2012 und 2013 an. In Japan (wichtiger Absatzmarkt) werde die zuletzt spürbare Erholung mit den wirtschaftlichen Folgen der Erdbebenkatastrophe für einige Zeit zunichte gemacht.
Das Umfeld für Tabakkonzerne bleibe unverändert schwierig. Für Philip Morris würden allerdings starke Marken und die Preisdurchsetzungsfähigkeit in Verbindung mit Markt- bzw. Markenführerschaft in einigen Ländern sprechen. Positiv zur Geltung kommen würden auch Konsumenten relevante Innovationen, Kosteneinsparungsmaßnahmen, Programme zur Steigerung der Produktivität sowie eine vernünftige Investitionspolitik. Außerdem verwöhne der Konzern seine Investoren mit einer ansprechenden Dividendenrendite.
Dennoch würden die Analysten erwarten, dass der Aufbau weiterer Hürden für den Zigarettenabsatz das organische Wachstum negativ beeinflussen und damit das Ertrags- und Kurspotenzial begrenzen werde.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die Philip Morris-Aktie mit dem Rating "halten". (Analyse vom 15.03.2010) (15.03.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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