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Schneider untergewichten 23.07.2002
Helaba Trust
Erhard Schmitt, Analyst von Helaba Trust, stuft die Aktien von Schneider (WKN 860180) mit "untergewichten" ein.
Die Schneider-Umsätze in den einzelnen Regionen hätten detailgetreu das zu erwartende Bild geboten. Mit 2,33 Mrd. EUR habe somit auch der Konzernerlös auf Linie gelegen. Immerhin sei das Q1-Tief überboten worden. Auf eine Erholung, die das Wort verdient, könne die Gesellschaft allerdings "bis auf den heutigen Tag" keine Hoffnung machen. Die Entwicklung in der Stromverteilung, namentlich im Wohnbaubereich, sei laut Unternehmensangaben günstiger als im Industriegeschäft (Fertigungssteuerung, Fabrikautomation). Vor diesem Hintergrund werde das verschärfte Kostensenkungsprogramm unverändert umgesetzt und das Jahresziel für den Konzernumsatz von "unverändert zum Vorjahr" auf einen "moderaten Rückgang" zurückgeschleust.
Mit ihrer Prognose von -3% gg. VJ fühlen die Analysten von Helaba Trust sich deshalb bestätigt. Auch bei den Ergebnisschätzungen (EBITA: -7%, bereinigtes Ergebnis: +10%) sehen die Analysten von Helaba Trust keinen Handlungsbedarf. Der Hinweis, dass die EBITA-Marge in H1 2002 leicht über dem Tief von 10,5% aus H2 2001 gelegen hat, stelle keine Überraschung dar. Für das Gesamtjahr haben die Analysten von Helaba Trust eine Marge von 10,9% angesetzt. Dennoch habe die Börse den ersten Restrukturierungserfolg mit einem Kursanstieg von 6% honoriert. Dies werte man als Zeichen, dass die Fundamentaldaten wieder stärkeren Einfluß gewinnen. Im Zuge der verschärften Baisse sei auch die Schneider-Aktie unter ihren fairen Wert gedrückt worden. Falls in den kommenden Tagen auch der Verkauf von Legrand gelinge, der sich deutlich positiv auf die Prognose für das Finanzergebnis und folglich auch den Jahresüberschuß in 2003 auswirken würde, erscheine eine Höherstufung durchaus gerechtfertigt.
Bis auf Weiteres stufen die Analysten von Helaba Trust die Aktien von Schneider mit "untergewichten" ein.
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