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Intercell veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010


04.03.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Vladimira Urbankova, Analystin der Erste Bank, stuft die Aktie von Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) weiterhin mit "halten" ein.

Das österreichische Biotech-Unternehmen habe am Anfang der Woche die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 veröffentlicht. Die Umsatzerlöse seien um 44,5% gegenüber dem Vorjahr gesunken, von EUR 61,7 Mio. auf EUR 34,2 Mio. Hier sei zu erwähnen, dass die Umsätze in der Vergleichsperiode 2009 von einer EUR 5,0 Mio. Meilensteinzahlung (Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278)) für die erfolgreiche Zulassung und Markteinführung von IXIARO in den USA sowie durch Einmalzahlungen (etwa EUR 25,0 Mio.) von GlaxoSmithKline (ISIN GB0009252882 / WKN 940561) beflügelt gewesen seien. Der Produktumsatz von IXIARO/JESPECT sei mit EUR 3,4 Mio. im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal zwar niedriger gewesen, jedoch sei für das Gesamtjahr 2010 ein Wachstum von etwa 66,0% (auf EUR 12,8 Mio.) erreicht worden.

Mit einem Nettoverlust von EUR Mio. 255,2 sei Intercell tiefer in die roten Zahlen gerutscht (2009 habe sich der Verlust auf EUR 18,4 Mio. belaufen). Hauptverantwortlich dafür seien einmalige, unbare Wertminderungen und Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Einstellung des Impfprogramms gegen Reisedurchfall (EUR 182,8 Mio.) gewesen. Die Cashposition (EUR 86,2 Mio. per Ende Dezember 2010) sei durch die Platzierung vorrangiger, unbesicherter Wandelanleihen mit einem Volumen von EUR 33,0 Mio. gestärkt worden.

Die Konsequenzen aus dem Scheitern des Entwicklungsprogramms zum Impfpflaster gegen Reisedurchfall seien weitgehend, Anpassungen müssten vorgenommen werden. 2011 würden die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) um etwa 40% reduziert; organisatorische Strukturen seien bereits schlanker gestaltet worden (Entlassung von 20% des Personals). Für 2011 stelle das Management weiterhin wachsende IXIARO/JESPECT-Umsätze in Aussicht (mit einer vergleichbaren Dynamik wie 2010), der Konzernverlust sollte zwischen EUR 30,0 Mio. und EUR 40,0 Mio. liegen.


Der Periodenverlust sei zwar schlechter ausgefallen als von den Analysten erwartet, jedoch sei (wie bisher) dem Newsflow für den Kursverlauf der Aktie eine größere Bedeutung beizumessen. Intercell habe diese Woche für einige spannende Momente gesorgt. Zunächst habe es so ausgesehen als müsste sich das Unternehmen aus dem ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) verabschieden, doch dann habe das ATX-Komitee überraschend bekannt gegeben, dass sich Intercell wegen der soliden Liquidität ihren Platz im ATX für eine weitere Periode gesichert habe.

Eine gute Nachricht. Sollten weitere solcher folgen, vor allem zur zukünftigen Kooperation mit Novartis im Pseudomonas aeruginosa Impstoffkandidat Programm (opt-in Möglichkeit noch offen) und über Fortschritte im Staphylococcus aureus Impstoffkandidat Programm (in Zusammenarbeit mit Merck (ISIN DE0006599905 / WKN 659990)), würden die Analysten davon ausgehen, dass die Aktie endlich zu einer anhaltenden Aufwärtsbewegung ansetze.

Auf Basis der Vorjahresdaten (insbesondere der niedriger als erwarteten Ixiaro-Umsatzerlöse) würden die Analysten ihre Schätzungen für 2011 leicht nach unten anpassen müssen. Das Kursziel werde jedoch maßgeblich von der Langfristperspektive des Unternehmens (F&E Pipeline) bestimmt, d.h. der Einfluss der Veränderungen auf ihr Kursziel von EUR 12 sollte minimal sein.

Die Analysten der Erste Bank bleiben bei ihrer "halten"-Empfehlung für die Intercell-Aktie. (Analyse vom 04.03.2011) (04.03.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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