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22.04/16:00 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US00206R1023 |
A0HL9Z |
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AT&T exklusiver iPhone-Verkauf ist passé 25.02.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Andreas Schiller, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von AT&T (ISIN US00206R1023 / WKN A0HL9Z) auf "halten" herab.
Im 4. Quartal 2010 hätten 2,8 Mio. neue Mobilfunkkunden gewonnen werden können, wodurch AT&T heute 95,5 Mio. Kunden vorweisen könne. Der Umsatz des mobilen Datentransfers sei um 25,6% gewachsen, wobei bei den 3G-Vertragskunden ein Wachstum von 57% habe erreicht werden können. Generell seien im vierten Quartal 4,1 Mio. iPhone-Aktivierungen durchgeführt worden. Bei den Vertragskunden im Mobilfunkbereich habe der durchschnittliche Erlös pro Kunde (ARPU) zum achten Mal in Folge auf USD 62,88 gesteigert werden können. AT&T habe eine Abwanderungsquote bei den Vertragskunden von 1,3% aufgewiesen und somit den Rekordwert des 3. Quartals zu halten vermocht.
Der Umsatz des Telekomriesen habe im 4. Quartal 2010 um 2,1% im Jahresvergleich auf USD 31,4 Mrd. zulegen können und damit knapp unter den Erwartungen von USD 31,5 Mrd. gelegen. Zu verdanken sei das Umsatzplus primär der guten Entwicklung im Mobilfunkbereich. Der bereinigte Gewinn pro Aktie habe mit USD 0,55 eine Steigerung im Jahresvergleich von 7,8% aufgewiesen und die Erwartungen in Höhe von USD 0,54 marginal übertreffen können.
Negativ zu werten sei der Verlust der Exklusivität beim iPhone-Verkauf: Verizon (ISIN US92343V1044 / WKN 868402) verkaufe seit dem 10. Februar ein für das eigene CDMA-Netz entwickeltes iPhone. Die operative Gewinnmarge im Mobilfunksegment habe sich im Jahresvergleich um 3,1 Prozentpunkte reduziert und liege somit auf 37,6%. Der freie Cashflow habe sich um 14,1% auf USD 14,7 Mrd. reduziert. Der unternehmenseigene Ausblick in Bezug auf den Gewinn pro Aktie liege mit einem erwarteten Anstieg im "mittleren, einstelligen Prozentbereich" sowie einer nur moderaten Verbesserung beim freien Cashflow unter den Markterwartungen.
AT&T habe mit den Zahlen für das vierte Quartal 2010 die Analystenerwartungen zu erfüllen vermocht. Der unternehmenseigene Ausblick habe dies aber nicht mehr geschafft und auch der bereits eingetretene Verlust des exklusiven Verkaufrechtes für das iPhone werde sich wohl auf das Kundenwachstum bremsend auswirken. Damit einhergehend sei von einem angefachten Wettbewerb im Smartphone-Bereich auszugehen, wodurch die Margen weiter unter Druck geraten dürften.
Dementsprechend reduzieren die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre bisherige Einschätzung für die AT&T-Aktie auf "halten". (Analyse vom 25.02.2011) (25.02.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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