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UBS die Richtung stimmt


10.02.2011
Santander Bank

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der Santander Bank stuft die Aktie der UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) mit dem Rating "buy" ein.

UBS habe in Q4 1,3 Mrd. CHF verdient. Dabei habe UBS mit 149 Mio. CHF weniger latente Steuernansprüche aktiviert als in Q3 (825 Mio. CHF). Auf 2011 bezogen habe der Reingewinn bei 7,2 Mrd. CHF (Vj. -2,7 Mrd. CHF) gelegen. Der VSt.-Gewinn sei in Q4 auf 1,16 Mrd. CHF (818 Mio. CHF) gestiegen. Die Eigenkapitalrendite habe bei 15,9% (-7,8%) gelegen.

Bei Wealth Management (WM) habe der VSt.-Gewinn zwar nahezu auf dem Niveau von Q3 gelegen, aber ohne Sonderaufwendungen sei er um 7% gestiegen, was die erhöhte Kundenaktivität hier unterstreiche. Die Bruttomarge habe sich dabei leicht verbessert. Bei Retail & Corporate (R&C) habe sich der VSt.-Gewinn auf 387 Mio. CHF (Q3 446 Mio. CHF) belaufen. Q4 sei von einer recht deutlichen Zunahme der Wertberichtigungen für Kreditrisiken gekennzeichnet gewesen, was auf Rückstellungen für Kreditverluste bei wenigen Kunden zurückzuführen gewesen sei. Aufs Jahr gesehen seien die Wertberichtigungen markant zurückgegangen (-100 Mio. CHF auf 76 Mio. CHF). WM Americas habe infolge von Rückstellungen für Rechtsfälle zwar einen VSt.-Verlust hinnehmen müssen, operativ aber weitere Fortschritte verzeichnet (Neugeldzuflüsse 3,4 Mrd. CHF nach Abflüssen von 0,3 Mrd. CHF in Q3). Der VSt.-Gewinn bei Global AM sei um 18% geklettert.

Die Kundenaktivitäten sollten weiter zunehmen. Mit weiteren Mittelzuflüssen werde gerechnet. Gerade in Q1 werde mit einer Verbesserung des Handelsergebnisses gerechnet. Auch die Vorzeichen im Beratungsgeschäft seien vielversprechend.

Positiv zu werten sei der Jahresabschluss 2010: Die UBS habe nach drei Jahren hoher Verluste (zusammen 30 Mrd. CHF) erstmals wieder einen Gewinn erzielt. Beiträge seien per saldo von sämtlichen Geschäftsfeldern gekommen. Die Wende bei den Mittelzuflüssen sei gelungen: Nachdem sich schon im Jahresverlauf die Nettomittelabflüsse deutlich verlangsamt hätten, habe das Haus in Q4 beachtliche 7,1 Mrd. CHF eingesammelt. Selbst bei AM Americas, wo die UBS einer Klagewelle gegenübergestanden habe, seien im 2. Halbjahr die Neugeldzuflüsse gewachsen. Tier-1 sei weiter auf 17,7% verbessert worden (nach 16,7% in Q3 bzw. nach 15,4% Ende 2009): Dies sei der siebte Anstieg in Folge und einer der höchsten Werte im Sektor. Die Risiken würden weiter zurückgefahren. Die Kosten seien unter Kontrolle.


Negativ zu werten sei die hohe Abhängigkeit von den Kapitalmärkten. Ein über das gesamte Jahr 2011 hinweg positiver Trend an den Kapitalmärkten sei kaum zu erwarten. Auch die Mittelfrist-Ziele seien ambitioniert: Sie stünden unter dem Vorbehalt "intakter" und pulsierender Kapitalmärkte und einer weiteren starken Zunahme der Kundenaktivitäten (Vertrauensproblem). Bei R&C hätten in Q4 die deutlich höheren Rückstellungen für Kreditverluste enttäuscht. Einige Prozesse (w/Steuerdelikte in den USA, fehlgeschlagene Derivategeschäfte mit italienischen Kommunen) würden die UBS wohl noch auf Jahre begleiten. Es gebe weiterhin keine Dividende.

Die Aktie der UBS hat sich in den letzten eineinhalb Jahren unter großen Schwankungen sukzessive verbessert, so Andreas Klähn, technischer Analyst der Santander Bank. Festzumachen sei dies insbesondere daran, dass die jeweiligen Tiefpunkte nicht mehr soweit zurückgereicht hätten wie die vorangegangenen. So etwas erfülle im Allgemeinen die Anforderung an einen Aufwärtstrend. Gleichzeitig seien aber keine markanten neuen Hochpunkte gesetzt worden, sodass ebenfalls ein sekundärer Abwärtstrend in den Chart einzuzeichnen gewesen sei. Diese obere Abwärtstrendlinie sei diese Woche nun signifikant überwunden worden. Dies als Kaufsignal zu werten, sei in diesem Fall jedoch möglicherweise verfrüht. Der Widerstand bei 18,60 CHF sei nämlich nicht zu unterschätzen.

Nachdem sich die Markttechnik verbessert habe (Schnittpunkt des MACD mit der Nullachse nach oben), würden die Analysten zwar grundsätzlich von einem weiteren Anstieg ausgehen. Es bleibe aber der signifikante Ausbruch über 18,60 CHF abzuwarten, und selbst dann folge bei 19,48 CHF bereits der nächste bedeutsame Widerstand. Zudem besitze UBS mit einer Wochenvolatilität von über 8% ein relativ hohes Risiko.

Der Turnaround sei gelungen. Bis zur alten Ertragsstärke sei es noch eine Wegstrecke, aber der Weg sei vorgezeichnet. Das 12M-Kursziel sehe man bei 21 CHF.

Die Analysten der Santander Bank bewerten die Aktie der UBS mit "buy". (Analyse vom 10.02.2011) (10.02.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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