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OMV profitiert vom Ölpreisanstieg


04.02.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, rät die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) weiterhin zu kaufen.

Die OMV-Aktie habe in den letzten zwei Monaten durch den Anstieg des Ölpreises deutlich zulegen können, bleibe aber dennoch stark unterbewertet. Die Schätzungen für das Geschäftsjahr 2010 seien gesenkt worden, während die der Folgejahre erhöht worden seien, sodass die Analysten nun von einem Nettogewinn von EUR 3,71 pro Aktie für das abgelaufene Jahr ausgehen würden (bisher: EUR 3,97). 2011 sollte der Nettogewinn auf EUR 5,05 pro Aktie anwachsen (statt bisher EUR 4,50). Dies basiere größtenteils auf der Miteinbeziehung von der türkischen Petrol Ofisi und höheren Ölpreisschätzungen: Die Erwartung des durchschnittlichen Ölpreises 2011 (Brent) sei auf USD 87 erhöht worden. Beide dieser Änderungen hätten sich positiv auf die Volljahresschätzungen der Analysten 2011 ausgewirkt.

Innerhalb der Peergroup der Analysten von CEE Öl- und Gasunternehmen weise die OMV-Aktie noch immer deutliche Abschläge gegenüber den anderen Titeln auf, im KGV bspw. bis zu 46% (auf Basis der Schätzungen 2011). Man gehe davon aus, dass als Konsequenz der beiden letzten Akquisitionen (54% an Petrol Ofisi sowie Exploration und Produktion in Tunesien) eine Kapitalmaßnahme notwendig sein werde. Aus diesem Grund würden die Analystenschätzungen für 2011 bereits eine Kapitalerhöhung von 10% beinhalten, die Gewinnerwartung pro Aktie für dieses Jahr habe sich trotzdem um 11% erhöht.


Das heute ausgesendete Trading Statement, in dem sich im Vorfeld des Volljahresergebnisses (23. Februar 2011) grundlegende Informationen zum vierten Quartal finden würden, habe einen leicht bitteren Geschmack hinterlassen. Zwar seien die Produktionsrate im Bereich Exploration und Produktion (E&P) und die Raffineriemarge (R&M) wie erwartet gut bzw. letztere sogar sehr stark gewesen, jedoch würden Einmaleffekte das Bild ein wenig trüben. Netto-Sonderaufwendungen im EBIT würden ca. EUR 30 Mio. betragen, während das Finanzergebnis durch Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der erstmaligen Vollkonsolidierung von Petrol Ofisi in der Höhe von EUR 170 Mio. belastet werde (nicht Cash wirksam).

Im E&P habe die Gesamtproduktion 320.000 boe/d betragen und damit die Analystnerwartung punktgenau getroffen. Der hohe Ölpreis sei für das Segment natürlich positiv, werde aber durch die negative Wirkung der Hedges und höheren Kosten aufgewogen. Im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) hätten verbesserte Mitteldestillate-Spreads die OMV-Raffineriemarge stark anheben können, sie sei von USD 1,84/bbl im Vorquartal auf USD 3,48/bbl im abgelaufenen Quartal gestiegen. Positives sei aus dem Gas & Power-Segment gemeldet worden, wo die Verkaufsmenge vs. 4Q/2009 um 40% habe gesteigert werden können (auf 6,03 Mrd. m³). Die Margen hätten sich vom Vorquartal weiter entspannt.

Insgesamt ändere sich durch das Trading Statement nichts an der positiven Analysteneinschätzung der OMV-Aktie. Die heute präsentierten negativen Einmaleffekte würden lediglich das Ergebnis 2010 tangieren, während sich langfristig nichts ändere.

Somit bleibt die Bewertung ebenso unberührt und daher bestätigen die Analysten der Erste Bank weiter ihre Kaufempfehlung für die OMV-Aktie. Insgesamt hätten die Umstellungen bewirkt, dass sich das Kursziel deutlich von bisher EUR 36,50 auf EUR 44,50 nach oben bewegt habe. Daraus ergebe sich ein Kurspotenzial von derzeit etwa 35%. (Analyse vom 04.02.2011) (04.02.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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