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Cree dürfte mittel- und langfristig von gestiegenem Qualitätsbewusstsein der Chinesen profitieren 24.01.2011
Heibel-Ticker
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Heibel-Ticker" raten bei der Aktie von Cree (ISIN US2254471012 / WKN 891466) Kurse unter 38 Euro zum Kaufen zu nutzen.
Am Mittwoch früh habe der Kurs von AIXTRON (ISIN DE0005066203 / WKN 506620) mit 10% im Minus eröffnet. Der Grund dafür sei zunächst das schlechte Quartalsergebnis des amerikanischen Wettbewerbers Cree. Dienstagabend habe Cree seine Quartalszahlen veröffentlicht.
Der Umsatz sei mit 257 Mio. USD um 4% hinter dem Vorquartalsumsatz zurückgeblieben. Das selbst gesteckte Ziel des Unternehmens sei um 5 bis 8% verfehlt worden. Der Gewinn je Aktie sei mit 55 Cent ebenfalls niedriger ausgefallen als die erwarteten 58 Cent. Dieses schlechte Quartalsergebnis habe die Anleger überraschend getroffen und entsprechend sei der Kurs von Cree nachbörslich um 15% eingebrochen. Was stecke hinter dieser Hiobsbotschaft?
35% des Gewinns erwirtschafte Cree in China. Dort werde derzeit im Rahmen eines Umweltprogramms die Straßenbeleuchtung auf LED-Licht umgestellt, ein riesiges Projekt, das für Cree die Kassen klingeln lasse. Doch Ende letzten Jahres sei in China festgestellt worden, dass viele LED-Straßenbeleuchtungen die vorgeschriebenen Qualitäts- und Sicherheitsstandards nicht erfüllen würden. Das gesamte LED-Straßenbeleuchtungsprogramm sei gestoppt worden und neue Vorschriften und Verfahrensanweisungen würden erstellt.
Cree, wie auch AIXTRON, würden zu den Anbietern hochqualitativer LED-Produktionsanlagen gehören. Wenn in China billige LEDs den Markt fluten würden, dann sei deren Eingrenzung mittel- und langfristig positiv für AIXTRON und Cree. Doch kurzfristig sei zwecks Überprüfung erst einmal alles gestoppt worden, und nicht nur dass neue Aufträge bei Cree ausbleiben würden, zusätzlich würden die Lager überlaufen, der Lagerbestand sei deutlich angestiegen, weil auch die Abnahme neuer Produktionsanlagen seitens China zunächst einmal gestoppt worden sei.
Der Kurs von Cree sei von 48 auf 39 Euro eingebrochen. Im Herbst, als Cree schon einmal ein schlechtes Quartalsergebnis vermeldet habe, habe sich der Kurs bei etwa 36 Euro gefangen. Da auch dieses Quartalsergebnis nur aufgrund eines unverschuldeten und vorübergehenden Problems erfolgt sei, würden die Experten den Kurseinbruch für mittel- und langfristig orientierte Anleger als Kaufchance sehen.
Auch AIXTRON liefere inzwischen einen Großteil seiner Maschinen nach Asien. Um genau zu sein, im Herbst seien es schlappe 93% des Umsatzes gewesen, die in Asien erwirtschaftet worden seien. Erst im Oktober noch habe AIXTRON eine Investorenpräsentation veröffentlicht, in der die Bedeutung Chinas als Abnehmer in den Vordergrund gestellt worden sei. China werde sich dieser Präsentation zufolge bis 2015 zum größten Einzelkunden des Unternehmens entwickeln.
Diese Konzentration auf China dürfte nun nach Erachten der Experten auch bei AIXTRON zu einem Rücksetzer bei der Umsatz- und Gewinnentwicklung führen. AIXTRON werde erst am 1. März wieder Unternehmenszahlen veröffentlichen; schlimmstenfalls würden Anleger bis dahin hinsichtlich der Auswirkungen des Abnahmestopps für Sraßenbeleuchtungs-LEDs aus China im Dunkeln tappen. In den Augen der Experten seien die Auswirkungen zumindest mit dem kurzzeitigen Kurseinbruch am Mittwoch früh noch nicht ausgestanden. Im Tagesverlauf habe die Aktie diesen Rücksetzer inzwischen sogar fast wieder wettgemacht. Die Experten würden daher für die nächsten Wochen die Finger von AIXTRON lassen und zunächst weitere Informationen über die Auswirkungen des China-Problems abwarten.
Bei der Cree-Aktie ist die Katze aus dem Sack, dort würden die Experten von "Heibel-Ticker" Kurse unter 38 Euro zum Kaufen nutzen, denn mittel- und langfristig werden sowohl AIXTRON als auch Cree von dem gestiegenen Qualitätsbewusstsein der Chinesen profitieren. (Analyse vom 19.01.2011) (24.01.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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