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UNIQA wird vorläufige Zahlen für 2010 präsentieren


21.01.2011
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von UNIQA (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) weiterhin zu reduzieren.

Die UNIQA werde in der kommenden Woche die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Die Analysten würden erwarten, dass der positive Trend bezüglich Prämienentwicklung anhalte, und hätten in ihrem aktuellen Report die Schätzungen für die Bruttoprämien auf EUR 5,45 Mrd. erhöht. Inklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherungen könnten die Prämieneinnahmen auf EUR 6,27 Mrd. steigen.


Das Vorsteuerergebnis würden die Analysten mit EUR 141,6 Mio. berechnen. Nach einem unspektakulären 4. Quartal, in dem auch die Versicherungsleistungen im Vergleich zu den durch Unwetterschäden belasteten letzten zwei Quartalen zurückgehen sollten, könnte der Vorsteuergewinn im Gesamtjahr 2010 leicht über der vom Unternehmen selbst getätigten Prognose (EUR 135 Mio.) liegen. Ihre 2010 Gewinnschätzung pro Aktie müssten die Analysten aufgrund der hohen Steuerquote und der gestiegenen Minderheitenanteile (resultierend aus den guten Ergebnissen der UNIQA Personenversicherung) auf EUR 0,37 senken (von EUR 0,71).

Auch wenn sich die Ergebnisse in den nächsten Jahren steigern lassen sollten, so sei dennoch festzuhalten, dass die UNIQA aktuell nicht in der Lage sei, ihre Kapitalkosten zu verdienen. Die Bewertung sei alles andere als attraktiv. Das KGV werde (basierend auf den aktuellen Schätzungen der Analysten) erst 2012 auf knapp unter 20x fallen.

Die Empfehlung der Analysten der Erste Bank für die UNIQA-Aktie bleibt daher "reduzieren". Das Kursziel würden sie leicht von EUR 11 auf EUR 12,4 anheben. Eine höher als erwartet ausfallende Ergebnisverbesserung wäre ihrer Meinung nach die Bedingung für weitere Kursanstiege. Einen signifikanten Kursrückgang würden sie aufgrund der geringen Liquidität der Aktie allerdings auch nicht erwarten. (Analyse vom 21.01.2011) (21.01.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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