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Swatch Group Umsätze für das Geschäftsjahr 2010 unerwartet hoch 20.01.2011
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Rene Weber, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie der Swatch Group (ISIN CH0012255151 / WKN 865126) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "hold" ein.
Die gestern für das GJ 10 veröffentlichten Umsatzzahlen hätten die Erwartungen übertroffen (organisches Wachstum +21,8%): Positiv habe die Uhrensparte überrascht, noch mehr jedoch die Produktionssparte, die in H1 einen Rückgang um 5% verzeichnet, in H2 dagegen einen Anstieg um 23% verbucht habe, sodass sich für das Gesamtjahr ein Anstieg um 7,5% ergebe.
Nach Regionen sei das stärkste Wachstum in Asien und insbesondere China verzeichnet worden, aber auch Europa habe in Frankreich, Deutschland, Italien und insbesondere der Schweiz ein starkes Wachstum vorgelegt. Die USA hätten ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Die Swatch Group habe ein etwas höheres organisches Wachstum als Richemont (ISIN CH0012731458 / WKN 875863) erreicht, beide hätten allerdings Marktanteilsgewinne verbucht.
Die Sparte Produktion habe in H1 einen Umsatzrückgang von -5% erwirtschaftet, während der Umsatz bei den konzernexternen Lieferungen (32% der Spartenumsätze) um -22% zurückgegangen sei. Doch die Lieferungen an die eigene Gruppe seien um +7% gestiegen. In H2 sei immer noch ein Rückgang von -12% bei den konzernexternen Lieferungen erfolgt, aber bei den Lieferungen an die eigenen Marken sei der Umsatz um +48% gestiegen. Dies reflektiere das starke Wachstum in der Uhrensparte in H2.
Die Sparte Produktion spreche bereits von Engpässen bezüglich Uhrwerke, Zifferblätter, Gehäuse und anderes Zubehör. Die hohe Auslastung dürfte positive Auswirkungen auf die Margen haben, aber der Fall mit der Wettbewerbskommission sei immer noch pendent. In H1 11 würden in den USA 25 neue Omega-Shops eröffnet, nachdem bereits im November/Dezember zehn Shops eröffnet worden seien.
Die Analysten würden ihre Prognosen für das GJ 10E nur geringfügig anpassen, was zu einem EPS-Anstieg von +2% führe. Für das GJ 11E würden sie jedoch ihre neue Währungsannahme berücksichtigen. Dies führe zu negativen Währungsauswirkungen von -5% (alt -3%) bezüglich des Umsatzes. Die Marge der Analysten für das GJ 11E betrage 23,0% (10E: 22,1%). Unter dem Strich bleibe ihre EPS-Prognose unverändert.
Trotz der oben genannten erwarteten Zahlen habe der Markt aufgrund der Beunruhigung über die CHF-Auswirkungen negativ reagiert (Aktienkurs -5%). Der Januar habe stark begonnen, mit einer Verlangsamung in H1 sei jedoch aufgrund der hohen Vergleichsbasis (H1 10 organisches Wachstum +24%, Uhren +33%) zu rechnen. Die Swatch Group werde ihre wichtigsten Zahlen am 24. Februar veröffentlichen, falls es keine weiteren Überraschungen gebe. Eines der wichtigsten Themen werde die Verwendung der hohen Nettobarmittel sein (Vontobel Research-Erwartungen: CHF 2 Mrd.), die deutliche Dividendenerhöhungen (Ausschüttung 2009: 28%) oder Aktienrückkäufe ermöglichen würden.
Dies wäre ein positiver Impulsfaktor, derzeit behalten die Analysten von Vontobel Research jedoch ihr "hold"-Rating für die Aktie der Swatch Group bei (KGV 12E 15,3). Das Kursziel werde bei CHF 440 gesehen. (Analyse vom 20.01.2011) (20.01.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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