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UBS Erholung des Turnarounds abgebremst


29.12.2010
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die Aktie der UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) mit "buy" ein.

Die UBS habe sich in Q3 dem allgemein schwachen Trend nicht entziehen können. Nach einigen guten Quartalen sei das Investmentbanking wieder in die roten Zahlen gerutscht (vor Steuern -406 Mio. CHF, Q2 +1,3 Mrd. CHF). Unter dem Strich habe allerdings ein Plus von 1,6 Mrd. CHF gestanden (nach 2,0 Mrd. CHF in Q2), das aber zu etwa der Hälfte auf eine Steuergutschrift zurückzuführen sei. Vor Steuern sei der Gewinn in den fortgeführten Geschäftsbereichen auf 818 Mio. CHF zurückgefallen (nach 2,6 Mrd. CHF in Q2; Vorjahr noch tiefrot). Der Nettoabfluss der Kundengelder sei gestoppt: In Q3 seien der UBS im Bereich Wealth Management (WM) erstmals Gelder im Volumen von netto 1,2 Mrd. CHF zugeflossen (nach einem hohen Abfluss im Vorjahr von 91,1 Mrd. CHF). Die verwalteten Vermögen (AuM) seien stabil bei 2.180 Mrd. CHF geblieben.

Der CEO habe sich für Q4 wieder zuversichtlich gegeben. Die UBS erwarte eine Erholung bei allen transaktionsbasierten Einnahmen in WM sowie im Handels- und Kommissionsgeschäft der Investmentbank. Auf dem Investorentag am 16.11. seien diese Ziele bekräftigt worden.

Die UBS wolle im Investmentbanking wieder wachsen: Der CEO habe erklärt, die UBS wolle im Zinsgeschäft wieder unter die fünf führenden Institute aufsteigen (derzeit unter den ersten zehn). Im Aktiengeschäft (derzeit auf Platz 3) wolle die UBS wieder die Nr. 1 werden.


Die UBS komme langsam aber sicher aus der Krise, auch wenn die Erholung in Q3 ausgebremst gewesen sei. Die positive Entwicklung an den Aktienmärkten dürfte in Q4 zu einer höheren Kundenaktivität geführt haben. Alle Bereiche sollten hiervon profitiert haben. Schon in den letzten Quartalen hätten sich die Geldabflüsse deutlich verlangsamt. In Q3 seien im Wealth Management erstmals wieder neue Gelder zugeflossen, netto 1,2 Mrd. CHF. So bestünden hier weiterhin Chancen auf eine Wende zum Jahreswechsel. Das Tier-1 habe sich weiter auf 16,7% (16,4%), einer der höchsten Werte im Sektor, verbessert.

Negativ zu bewerten sei die hohe Abhängigkeit von den Kapitalmärkten. Die bekannten Mittelfrist-Ziele seien ambitioniert: Sie stünden unter dem Vorbehalt "intakter", d.h. pulsierender Kapitalmärkte, und einer raschen Rückkehr der Kundenaktivitäten (Vertrauensproblem). Auch die Ziele im Investmentbanking erscheinen ambitiös, so die Analysten der SEB. Dies erfordere im Prinzip ein wieder offensiveres Vorgehen, was im Hinblick der politischen und regulatorischen Anforderungen nicht einfach sei. Diverse Prozesse (w/Steuerdelikte in den USA, fehlgeschlagene Derivategeschäfte mit italienischen Kommunen) würden die UBS noch auf Jahre begleiten.

2010 war kein gewinnbringendes Jahr für die Aktionäre der UBS, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. Die Aktie notiere - wenn auch nur leicht - unter dem Jahresanfangsstand. Ein Blick auf die Markttechnik zeige, dass die negativen Impulse überwiegen würden. Die längerfristigen Trendindikatoren würden einen geringen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik bescheinigen, der gegenwärtig wieder etwas ausgebaut werde. Die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren würden eine leichte Abwärts-Bewegungsdynamik signalisieren. Zwar dürfte die Volatilität weiter abnehmen, ein positives Signal sei dies aber nicht. Auch im Jahr 2011 dürfte sich an der Underperformance der Aktie gegenüber der Benchmark nichts ändern. Aus diesem Grund sollte die Aktie nach wie vor gemieden werden.

Der Turnaround dürfte in Q4 trotz all der Herausforderungen wieder etwas stärker zum Vorschein gekommen sein.

Die Analysten der SEB bewerten die UBS-Aktie mit dem Rating "buy". Das Kursziel werde von 20 CHF auf 19 CHF gesenkt. (Analyse vom 29.12.2010) (29.12.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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