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Interbrew drängt sich nicht auf


11.07.2002
Sparkasse Bremen

Die Analysten der Sparkasse Bremen sehen derzeit bei der Aktie von Interbrew (WKN 590932) keinen Handlungsbedarf.

Die jahrelange Stagnation auf dem deutschen Biermarkt hinterlasse mittlerweile ihre Spuren in den Bilanzen. So hätten die Konzerne Brau und Brunnen (Jever) sowie Holsten (Holsten, König Pilsener) 2001 rote Zahlen geschrieben. Nachdem der im internationalen Vergleich zersplitterte deutsche Biermarkt lange von den großen ausländischen Konzernen gemieden worden sei, würden jetzt die großen "Player" die Chance, sich in den deutschen Markt einzukaufen.


Den Anfang habe die holländische Heineken-Brauerei mit ihrem Einstieg bei der Bayerischen Brau-Holding (Paulaner) gemacht. Anfang August 2001 seien die lange kursierenden Gerüchte eines Beck`s Verkaufs bestätigt worden. Hier habe das Beck`s Management eine enorme Weitsicht bewiesen, aus einer Position der Stärke zu verkaufen. Mit 5,7 Mio. Hektoliter Bierausstoß sei Beck`s im internationalen Vergleich klein und hätte wahrscheinlich auf Dauer Probleme gehabt, die enormen Investitionen in die Marke alleine aufzubringen.

Mit 1,8 Mrd. Euro habe Interbrew das 13fache des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen bezahlt. Für den Marktführer im Altbiersegment Diebels habe Interbrew nur das 6,5fache des EBITDA gezahlt. Beck`s sei damit eine der teuerste Übernahmen im Brauereisektor gewesen. Diese Übernahmen würden auch Bremsspuren in der Bilanz zeigen. So bestehe 23% der Bilanzsumme aus Goodwill (Firmenwert), der sukzessive abgeschrieben werden müsse. Beck`s sei noch nicht in den Abschluss für 2001 einbezogen worden, während die englische Bass-Brauerei noch enthalten sei. Hier hätten die britischen Kartellbehörden Interbrew die Zustimmung zur endgültigen Übernahme verweigert.

Die Interbrew-Strategie sei mit einer Mischung aus organischem Wachstum (hauptsächlich in Osteuropa und Entwicklungsländern) sowie akquisitionsgetriebenen Wachstum schlüssig.

Ein Börsenengagement in Interbrew-Aktien drängt sich nach Meinung der Wertpapierexperten der Sparkasse Bremen aufgrund der - auch ohne Berücksichtigung der Goodwill-Abschreibungen- ambitionierten Bewertung derzeit nicht auf.




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