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UNIQA präsentiert Zahlen für die ersten drei Quartale 2010


26.11.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von UNIQA (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) weiterhin zu reduzieren.

Die UNIQA habe heute ihre Zahlen für die ersten drei Quartale dieses Jahres präsentiert. Die guten Nachrichten zuerst: Österreichs Nummer zwei Versicherung habe ein Prämienwachstum von 10,2% auf EUR 4.665 Mio. verzeichnet (inklusive fonds- und indexgebundene Lebensversicherung), was in erster Linie auf ein starkes Wachstum der Lebensversicherung (+18,7% auf EUR 1.925 Mio.) zurückzuführen gewesen sei. Die UNIQA habe dabei vor allem von der positiven Entwicklung in Italien profitiert, die Lebensversicherungsprämien in Westeuropa seien auf EUR 370 Mio. mehr als verdoppelt worden.

Im Bereich Schaden/Unfall habe die UNIQA Gruppe ein Plus von 5,4% auf EUR 2.006 Mio. erzielen können, ein zweistelliges Wachstum habe in Osteuropa (+11,3%) verbucht werden können. Der Bereich Krankenversicherung habe einen Zuwachs von immerhin 3,7% auf EUR 734 Mio. verzeichnet.


Das Vorsteuerergebnis habe auf EUR 103 Mio. mehr als verdoppelt werden können, was auf den ersten Blick ganz gut ausschaue. Die UNIQA selbst bezeichne diese Ergebnisentwicklung als "Hochschnellen", allerdings sollte der Basiseffekt berücksichtigt werden. Vergleiche man die 1-3Q Ergebnisse mit denen der letzten Jahre, relativiere sich der positive Eindruck. 2005 hätten nach den ersten drei Quartalen EUR 158 Mio. erzielt werden können, 2006 seien es EUR 191 Mio., 2007 EUR 280 Mio. (allerdings auch begünstigt durch positive Einmaleffekte) gewesen. Von diesen Zahlen sei die UNIQA momentan noch weit entfernt, ein Grund sei jedenfalls in der - bedingt durch die Naturkatastrophen - erneut angestiegenen Combined-Ratio (106%) zu finden. Für das Gesamtjahr erwarte sich die UNIQA nun ein Vorsteuerergebnis von EUR 135 Mio.

Das Nettoergebnis habe zwar auch, aber nur auf EUR 33 Mio. gesteigert werden können (im Vergleich zum ersten Halbjahr ein Rückgang von EUR 2 Mio.). Hohe Steuern (EUR 38 Mio. statt EUR 8 Mio.) und hohe Minderheitenanteile (EUR 27 Mio. statt EUR 14 Mio.) hätten einen höheren Anstieg verhindert. Pro Aktie bedeute dies einen Gewinn von EUR 0,23. Selbst wenn das letzte Quartal einen Anstieg auf EUR 0,35 brächte, würde dies noch immer ein KGV 10e von über 40x bedeuten. Dass die Aktie aber stark falle, müsse man aufgrund der niedrigen Liquidität nicht befürchten. Fundamental sehe es momentan allerdings nicht so rosig aus. Ergebnisverbesserungen in den nächsten Jahren seien dringend notwendig, den aktuellen Kurs zu rechtfertigen.

Die Analysten der Erste Bank bleiben momentan bei ihrer "reduzieren"-Empfehlung für die UNIQA-Aktie. Das Kursziel sehe man bei 11 EUR. (Analyse vom 26.11.2010) (26.11.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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