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Georg Fischer Prognosen und Marktkonsens erscheinen zu niedrig


19.11.2010
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Georg Fischer-Aktie (ISIN CH0001752309 / WKN 851082) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit dem Rating "buy" ein.

Die Analysten hätten ihre Anlagebeurteilung von Georg Fischer nach der starken Entwicklung der Endmärkte aller drei Geschäftsbereiche und den positiven Angaben des Managements zum Fortschritt des Kostensenkungsprogramms angehoben. Für 2010 würden sie ihre Umsatzschätzung unverändert lassen, sie jedoch für 2011 um 2% und für 2012 um 1% anheben. Auf der Grundlage ihrer verbesserten Margenannahmen steige ihre EBIT-Prognose für 2010 um 2%, für 2011 um 14% und für 2012 um 9%.

Die positive Nachfrage im Automobil- und Werkzeugmaschinenbereich während des 2H bestätige die Analysten noch mehr darin, dass die Prognose des Unternehmens für das GJ (ähnlich wie 2H bis 1H) zu konservativ sei und die Konsensschätzungen für 2010 bis 2012 zu niedrig seien. Ihre neuen Prognosen würden nun für den Umsatz 7%, für das EBIT 28% und für den Reingewinn 40% über den Konsensschätzungen liegen. Daher würden sie - anders als der zu konservative Markt - ein beträchtliches Aufwärtspotenzial sehen.


Im Frühjahr 2009 habe Georg Fischer sein Umstrukturierungsprogramm angekündigt, das bis 2012 nachhaltige Kosteneinsparungen von CHF 350 Mio. bringen solle. Dadurch würde sich eine EBIT-Marge von 8% bei einem Umsatz von CHF 4 Mrd. ergeben. Einsparungen von CHF 350 Mio. bei einem Umsatz von CHF 4 Mrd. entsprächen jedoch einer operativen Margenverbesserung von 875 Bp, was theoretisch eine zweistellige EBIT-Marge zur Folge hätte. Dies würden die Analysten auch für etwas zu optimistisch erachten (VontE: 8,4% 2012E). Dennoch sei das Kostensenkungsprogramm laut Geschäftsleitung weiter fortgeschritten als geplant, so dass die neue Prognose bereits im kommenden Jahr in nahe Reichweite rücke.

Georg Fischer habe ein drastisches Umstrukturierungsprogramm abgeschlossen, das den Abbau von 2.300 Arbeitsstellen, die Konzentration von Werkstandorten und die Optimierung des Produktangebots umfasst habe. Da dies zusammen mit der kraftvollen Erholung der Märkte für Kfz, Lkw und Werkzeugmaschinen einen bedeutenden Operating Leverage nach sich ziehen sollte, würden die Analysten erwarten, dass die Margen bereits im nächsten Jahr auf das Rekordniveau von 06/07 zurückkehren würden. Nach ihren neuen Einschätzungen würden die Aktien von Georg Fischer mit einer P/E-Ratio von 8,3 und einem EV/EBITDA von 4,2 gehandelt, was einem Abschlag von etwa 15 bis 25% gegenüber seinen Schweizer Konkurrenten entspreche.

Die Analysten von Vontobel Research heben ihr Kursziel auf der Grundlage ihres DCF-Modells von CHF 510 auf CHF 600 an und bekräftigen ihr "buy"-Rating für die Georg Fischer-Aktie. (Analyse vom 19.11.2010) (19.11.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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