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Hitachi akkumulieren 02.07.2002
Aktienservice Research
Dem langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "Aktienservice Research" die Aktien von Hitachi (WKN 853219) zum Einstieg.
Der japanische Elektrohersteller Hitachi habe vor rund vier Wochen angekündigt, den Festplattenbereich von IBM für 2 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Dies habe zunächst für Verunsicherung bei den Aktionären gesorgt, da man sich hier die Frage stelle, weshalb es Hitachi gelingen sollte, diesen Bereich zum Erfolg zu führen, während dies IBM nicht in zufriedenstellendem Ausmaß gelungen sei.
Nach der bereits von IBM eingeleiteten Schließung von Produktionsstätten in Hochlohnländern wie USA und Deutschland habe sich die Fixkostenstruktur des Festplattenbereichs deutlich verbessert. Ferner habe IBM einen Teil der Produktion bereits nach China ausgelagert, hier habe Hitachi allein schon in regionaler Hinsicht die bessere Position.
In Anbetracht der guten Marktstellung Hitachis ruhe nach der Akquisition durch die entstehenden Synergien im neuen 2,5-Zoll/RAID-Bereich ein großes Ertragspotenzial. Langfristig beurteile "Aktienservice Research" diesen Deal positiv. Bei wieder anziehender Konjunktur sollte sich der Transaktionspreis in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar in angemessener Zeit amortisieren lassen.
Momentan sei daran natürlich nicht zu denken. Anleger sollten jedoch berücksichtigen, dass die augenblickliche Verfassung der Konjunktur und insbesondere des Elektronik- bzw. IT-Marktes nicht dem Normal-Niveau entspreche, sondern dem untersten Level. Insofern würden Werte wie Hitachi auf dem aktuellen Kursniveau in zyklischer und fundamentaler Hinsicht dem strategischen Anleger ohnehin langfristig ein günstiges Einstiegsniveau bieten.
Hitachi habe sich in 2001 der veränderten Marktstruktur mittels Kosteneinsparungsmaßnahmen wie Stellenabbau stringent angepasst und sollte nach Einschätzung von "Aktienservice Research" auf Basis dieser stark optimierten Fixkostenstruktur in 2003 auch nach Steuern den Turnaround schaffen. So halte "Aktienservice Research" für das Fiskaljahr 2003 einen Gewinn je Aktie in Höhe von 6 Yen und für das Fiskaljahr 2004 einen Gewinn je Aktie in Höhe von über 20 Yen für realisierbar.
Die Gewinnprognosen würden bei der stark zyklischen Hitachi weit unterhalb der durchschnittlichen Konsensusschätzung liegen, da "Aktienservice Research" der Meinung sei, dass viele Institute derzeit die konjunkturelle Erholungsgeschwindigkeit weltweit als auch in Japan zu dynamisch betrachten würden. Dementgegen gehe "Aktienservice Research" davon aus, dass Hitachi hiervon erst 2003/04 nachhaltig realwirtschaftlich profitieren werde. Somit würden sich für 2003/04 zwar noch optisch hohe KGVs errechnen, um so größer sei jedoch das Ertragspotenzial ab 2004.
Hierbei sollte ersichtlich werden, dass sich bei Hitachi lediglich strategische, langfristig motivierte Anleger angesprochen fühlen sollten, denn das Anziehen des Ertragsmomentums werde erst ab 2003 realwirtschaftlich deutlich erkennbar werden. Auch sei die Visibilität in Anbetracht der starken Zyklik für die nächsten 18 Monate nicht sonderlich hoch. Kurzfristig und fundamental sehe "Aktienservice Research" keinen dringenden Handlungsbedarf. Dementgegen scheine sich charttechnisch ein Doppelter Boden zu bilden, der durchaus Aufwärtspotenzial erkennen lasse, falls die Märkte zumindest nicht weiter einbrechen würden.
Das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für Hitachi lautet auf "akkumulieren". Der Stoppkurs sollte bei 5,90 Euro platziert werden.
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