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A-TEC Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt


25.10.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Gerald Walek, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von A-TEC (ISIN AT00000ATEC9 / WKN A0LFDH) nach wie vor mit dem Rating "verkaufen" ein.

A-TEC-Anleger kämen nicht zur Ruhe. Nach der Gewinnwarnung vor zwei Wochen habe A-TEC letzte Woche bekannt gegeben, dass die Bemühungen um die Refinanzierung der am 02.11.2010 fällig werdenden Anleihe in Höhe von rd. EUR 92 Mio. gescheitert seien. A-TEC habe daher die Eröffnung des Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung beantragt. Die sich dramatisch verschlechternde Situation der australischen Tochtergesellschaft der AE&E (Anlagenbau Division von A-TEC) habe weitere Refinanzierungsbemühungen unmöglich gemacht, da Vertragsklauseln einer syndizierten Avallinie in Höhe von EUR 798 Mio. aufgrund der hohen operativen Verluste gebrochen worden seien.


Die aktuelle Situation bei A-TEC sei komplex. In einem ersten Schritt biete A-TEC den Gläubigern (es bestünden Finanzverbindlichkeiten von knapp EUR 350 Mio.) eine Quote von 30% zahlbar innerhalb von zwei Jahren an. Die Analysten würden aber denken, dass A-TEC deutliche Zugeständnisse werde machen müssen, um eine Einigung mit den Gläubigern erzielen zu können. Die Analysten möchten Aktieninhabern zu denken geben, dass sie als Eigenkapitalgeber im laufenden Verfahren die letzten in der "Nahrungskette" seien und Zugeständnisse an die Kreditgläubiger daher auf Kosten der Aktieninhaber erfolgen würden.

Eine Möglichkeit wäre daher, dass die Kreditgläubiger darauf drängen würden, Beteiligungen an operativ positiven Unternehmensteilen zu veräußern (beispielsweise im Maschinenbau oder in der Kupferdivision). Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Kreditgläubiger als Gegenleistung für ihren Forderungsverzicht Anteile am Eigenkapital von A-TEC erhalten würden. Im Fall einer erfolgreichen Sanierung könnten die Kreditgläubiger dann als Ausgleich für ihren Verzicht am Erfolg finanziell mitpartizipieren. In einem Worst-Case-Szenario (wenn es zu keiner Einigung komme) drohe Aktieninhabern von A-TEC der Totalverlust ihres Investments.

Angesichts dieser erheblichen Risiken raten die Analysten der Erste Bank Anlegern trotz der deutlichen Kursverluste weiterhin zum Verkauf der A-TEC-Aktie. Sie hätten aufgrund der schwierigen Umstände ihr Kursziel unter Beobachtung genommen. (Analyse vom 25.10.2010) (25.10.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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