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Pernod Ricard vor erneutem Aufwärtstrendwechsel


08.10.2010
boerse.de-Aktienbrief

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" bereiten den erneuten Einstieg in die Aktie von Pernod Ricard (ISIN FR0000120693 / WKN 853373) mit einem Stopp-Buy-Limit bei 61,50 Euro vor.

Das französische Getränke-Unternehmen könne auf eine mehr als 200 Jahre alte Historie zurückblicken. Die Wurzeln würden zurück bis 1797 reichen, als Henri-Louis Pernod und sein Schwiegervater mit der industriellen Herstellung von Absinth begonnen hätten. In den 1920er Jahren habe sich der giftgrüne Schnaps zu einem Kultgetränk in Pariser Bistros, Bars und Straßencafés entwickelt.

Ein Meilenstein auf dem Weg zum heutigen Unternehmen sei 1975 die Fusion mit dem Konkurrenten Ricard gewesen, der seit 1932 den gleichnamigen Anisschnaps herstelle. Damit sei auch der Startschuss zur internationalen Expansion gefallen und noch im selben Jahr sei der schottische Whiskybrenner Campbell Distillers übernommen worden. 1980 sei der US-Konkurrent Austin Nichols, 1985 Ramazotti, im Jahr 2001 die Schnaps-Sparte von Seagram's gefolgt, und zuletzt hätten sich die Franzosen 2008 Vin & Sprit aus Schweden einverleibt. Heute beschäftige Pernod Ricard weltweit rund 19.000 Mitarbeiter in 70 Ländern und sei hinter Diageo (ISIN GB0002374006 / WKN 851247) die Nummer zwei im Spirituosengeschäft.

Im Gegensatz zum britischen Rivalen konzentriere sich Pernod Ricard auf das hochpreisige Premiumsegment. Dementsprechend seien Pernod-Ricard-Spirituosen in jeder gut sortierten Bar zu finden. Zum Markenimperium würden z. B. Ballantines, Chivas Regal, Glenlivet, Beefeater, Absolut Vodka, Malibu, Martell und Ramazotti zählen. Außerdem werde seit 1993 durch ein Joint Venture mit der kubanischen Regierung weltweit (mit Ausnahme der USA) die Rum-Marke Havana Club vertrieben.


Darüber hinaus würden die Franzosen mittlerweile zu den Größen im Wein- und Champagner-Geschäft zählen. Die bekanntesten Marken seien Mumm, Perrier-Jouet, Jacob's Creek sowie Campo Viejo.

Durch die Konzentration auf das Premiumsegment verfüge der Konzern über eine recht treue Kundenbasis. Im Geschäftsjahr 2009/2010, das zum 30. Juni geendet habe, seien bei Umsätzen von 7,1 Milliarden Euro (-2%) rund 1,0 Milliarden Euro Gewinn erzielt worden (-1%). Dabei seien die marginalen Abschläge auf Wechselkurseffekte zurückzuführen gewesen.

Auf Grundlage der Performance-Kennzahken sei Pernod Ricard als konservatives Investment einzustufen, denn mit 1,97 liege die Verlust-Ratio hier rund 21% unter dem Durchschnitt der von den Experten von "boerse.de-Aktienbrief" besprochenen Unternehmen. In der Zehn-Jahres-Bilanz stehe dabei gleichzeitig ein jährlicher Kursgewinn von im Mittel 10% zu Buche (Gewinn-Konstanz 83%), wozu derzeit noch 2,3% Dividenden-Rendite addiert werden könnten.

Nachdem sich die Aktie seit den Finanzkrisen-Tiefs in der Spitze um 80% nach oben geschraubt habe, laufe seit sechs Monaten eine Seitwärtskonsolidierung. Dabei hätten die Kurse im August unter die 200-Tage-Linie zurückgesetzt, die nun wieder in greifbare Nähe rücke.

Um beim nächsten Aufwärtstrendwechsel von Anfang an dabei zu sein, bereiten die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" jetzt mit einem Stopp-Buy-Limit bei 61,50 Euro den erneuten Einstieg in die Pernod Ricard-Aktie vor (bislang neun Empfehlungen, Schnitt -3%). Bis zum Alltimehigh vom Juli 2007 habe Pernod Ricard immer noch ein Nachholpotenzial von 30%. Und auf Sicht der kommenden fünf Jahre betrage die rechnerische Kurs-Chance 62%, - unter Berücksichtigung der Dividende seien es sogar 75%. (Ausgabe 224 vom 06.10.2010) (08.10.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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