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WorldCom "sell" 27.06.2002
HSBC Investmentbank
Der Wertpapieranalyst Stephen Scruton von der HSBC Investmentbank bewertet die Aktie des Telekommunikationsunternehmens WorldCom (WKN 881477) weiterhin mit dem Prädikat "sell".
WorldCom habe eingeräumt, dass es die Geschäftsbücher für das Jahr 2001 und das 1. Quartal 2002 neu darstellen müsse, wobei 3,055 Milliarden USD im Jahr 2001 und 797 Millionen USD im Jahr 2002 von Investitionsausgaben in Kosten umgewandelt würden und daher das EBITDA auf 6,339 Milliarden USD im Jahr 2001 und 1,369 Milliarden USD im 1. Quartal 2002 gekürzt würde. Dies würde nach einer Untersuchung der SEC, der Ersetzung von Andersen LLP als Wirtschaftsprüfer durch KPMG und des Weggangs des CEO Bernie Ebbers geschehen. Der CFO sei zusammen mit anderen gefeuert worden. Bisher gäbe es keinen Kommentar darüber, ob die vorherigen Jahre ebenfalls nachgeprüft werden müssten.
Zum Ende des 1. Quartals 2002 hätte WorldCom 2.267 Millionen USD an Barreserven und Barwerten, allerdings auch 30.775 Millionen USD an Nettoverbindlichkeiten gehabt. Das Ziel sei, den Cash Flow in die Höhe zu treiben, um 2 Milliarden USD bis 3 Milliarden USD zu erreichen, um die jährliche Zahlung des Kapitals zu gewährleisten. Jedoch werde Chapter 11 erwartet. Dies sei ein schwerer Schlag für die amerikanischen und hoch verschuldeten europäischen Telekommunikationsunternehmen wie z.B. France Telecom und Deutsche Telekom. Die asiatischen Werte schienen im Vergleich eher defensiv zu sein. Das Kursziel sähen die Experten bei 0,01 USD.
Daher empfiehlt der Aktienexperte Stephen Scruton von der HSBC Investmentbank, die Aktie des Telekommunikationsunternehmens WorldCom weiterhin zu verkaufen.
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