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Helvetia ergänzende Übernahme auf dem rentablen Schweizer Markt


22.09.2010
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Stefan Schürmann, Analyst von Vontobel Research, Analyst von Vontobel Research, setzt das Rating für die Aktie von Helvetia (ISIN CH0012271687 / WKN 901219) aus.

Helvetia kaufe von der Allianz Suisse die Versicherungsgesellschaft Alba mit Sitz in Basel und die in Lausanne ansässige Versicherungs- und Lebensversicherungsgesellschaft Phenix. Vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden werde die Transaktion im Laufe des Q4 10 abgeschlossen werden. Das gesamte Geschäftsvolumen der Helvetia Schweiz einschließlich des Lebensversicherungsgeschäfts erhöhe sich durch diese Übernahme um etwa 6 Prozent. Der Kaufpreis betrage CHF 302 Mio. und werde mit Eigenmitteln der Helvetia finanziert. Für das GJ 09 habe Alba einen Reingewinn von CHF 26 Mio. und Phenix einen Reingewinn von CHF 1,8 Mio. gemeldet.

Die Transaktion erhöhe die Prämieneinnahmen von Helvetia um 3,3% auf Konzernebene oder um 6,6% in der Schweiz, wobei die Prämien aus dem Schweizer Nicht-Lebensversicherungsgeschäft um 27% ansteigen würden. Alba habe solide Schaden/Kosten-Quoten zwischen 82,4% und 89,8% während der letzten vier Jahre und 88,2% in GJ 09 gemeldet. Auch das Nicht-Lebensversicherungsgeschäft von Phenix habe während der letzten vier Jahre Schaden/Kosten-Quoten zwischen 79,7% und 96,6% erzielt, was die zugrunde liegende Rentabilität widerspiegelte.


Im Hinblick auf die Verteilung habe Alba ein eigenes Netz von 15 Agenturen mit Schwerpunkt in deutschsprachigen Stadtgebieten, in denen Helvetia mit seinem eher ländlichen Fokus eher schwach vertreten sei. Phenix habe ebenfalls ein Netz von Agenturen und sei in den französischsprachigen wie auch den italienischsprachigen Teilen der Schweiz stark vertreten. Der bezahlte Preis von CHF 302 Mio. entspreche dem 1,38-fachen der Prämieneinnahmen, dem 10,9-fachen des Reingewinns bzw. dem 1,88-fachen des Buchwerts (Albas Buchwert habe sich in GJ 09 auf CHF 103,7 Mio., Phenix auf CHF 26,5 Mio. in der NL-Sparte und CHF 30,3 Mio. im Lebensversicherungsgeschäft belaufen). Helvetia beabsichtige, die konzernweite Eigenkapitalrendite mittelfristig um 50 bis 100 Basispunkte anzuheben.

Auf den ersten Blick erscheine das Geschäft eher teuer, sei aber in den Augen der Analysten durchaus sinnvoll, denn es stelle hinsichtlich der geografischen Reichweite eine Ergänzung dar. In dem Ziel, die Eigenkapitalrendite des Konzerns um 50 bis 100 Basispunkte zu steigern, würden sich mögliche mittelfristige Synergien von CHF 15 bis 30 Mio. widerspiegeln, zu denen zu diesem Zeitpunkt keine Details genannt worden seien. Die Analysten würden die übergeordnete allgemeine Konzentration auf den sehr rentablen Nicht-Lebensmarkt der Schweiz schätzen, der auch in Zukunft willkommene Barmittel generieren werde. Die Allianz habe diese Einheiten verkauft, um ihre Strukturen zu vereinfachen, Alba und Phenix seien bisher selbständige Einheiten gewesen.

Die Analysten von Vontobel Research stehen der Helvetia weiter positiv gegenüber, kein Rating. (Analyse vom 22.09.2010) (22.09.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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