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Danone herausforderndes Umfeld 21.09.2010
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Tina Hecking-Veltman, Analystin der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Danone (ISIN FR0000120644 / WKN 851194) unverändert mit "halten" ein.
Der Konsumgüterkonzern Danone sei hinter Nestlé (ISIN CH0038863350 / WKN A0Q4DC) und Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) der drittgrößte Nahrungsmittelproduzent Europas, bezogen auf Konzernumsatz und Marktkapitalisierung aber wesentlich kleiner als die Konkurrenten.
Nachdem in den letzten Jahren kontinuierliche Umstrukturierungen vorangetrieben worden seien (u.a. Verkauf des Gebäckbereiches an Kraft Foods (ISIN US50075N1046 / WKN 655910) und die Akquisition des auf Babynahrung und klinische Kost spezialisierten Konzerns Numico), liege der Unternehmensfokus auf Gesundheitsernährung. Der Umsatz habe sich im ersten Halbjahr 2010 auf Milchprodukte (57%), Säuglingsnahrung (19,8%), klinische Ernährung (6,1%) und Wasser (17,3%) verteilt. Mit 56% Umsatzanteil habe Europa den Schwerpunkt gebildet.
Wie aus dieser Planung hervorgehe, bewege sich Danone auf schwierigem Terrain. Das mit 57% hohe Gewicht der Molkereiprodukte am Konzernumsatz sehe sich dem Risiko steigender Milchpreise ausgesetzt. Daneben sei der Wettbewerb auf den Absatzmärkten anhaltend herausfordernd und habe bereits Auswirkungen auf das Preisgefüge.
Da sich dieser Effekt mit den Sparten Molkereiprodukte und Wasser bei insgesamt 77% des Konzernumsatzes deutlich bemerkbar mache, könne die erfolgreiche Entwicklung bei Babynahrung und klinischer Ernährung diesen Trend kaum kompensieren. Gleichwohl dürfte Danone aufgrund seines Anteils von Umsätzen außerhalb Europas (44%) zu den Profiteuren der Währungsentwicklung gehören.
Aufgrund dieser gegenläufigen Effekte rechnen die Analysten der Hamburger Sparkasse mit einer annähernd stabilen Entwicklung des Konzerns, bleiben daher bei ihrer "halten"-Empfehlung für die Danone-Aktie. (Analyse vom 21.09.2010) (21.09.2010/ac/a/a)
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