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voestalpine CEO wird noch optimistischer


17.09.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Franz Hörl, Analyst der Erste Bank, schätzt die voestalpine-Aktie (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) zurzeit als zu niedrig bewertet ein.

In einem Interview habe sich der Vorstandsvorsitzende W. Eder noch optimistischer geäußert als vor einem Monat bei Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal 2010/11. Der positive Nachfragetrend aus dem ersten Quartal habe sich im zweiten Quartal weiter bestätigt. Eder erwarte steigende Kapazitätsauslastung für den Rest des Geschäftsjahres, was sich deutlich positiv auf die Profitabilität auswirken sollte. Im Gesamtjahr solle die EBIT-Marge zumindest das Niveau vom ersten Quartal (8,0%) erreichen.


Die Stahldivision solle weiterhin voll ausgelastet bleiben, was eine Ausbringungsmenge von rund 5,5 bis 5,6 Mio. Tonnen und damit einen neuen Rekordwert bedeuten würde (27% höher als 2009/10). Die Auslastung in den übrigen Divisionen liege derzeit bei rund 90% - Tendenz steigend. Speziell große Teile der Spezialstahl Division Böhler-Uddeholm könnten demnächst ebenfalls wieder auf Volllast produzieren.

Die jüngste Entscheidung von China, seine Stahlproduktion zu beschränken, begrüße Eder. Dies habe zum jüngsten Anstieg der Stahlpreise beigetragen. Eder erwarte nicht, dass China kurzfristig die Produktion wieder wesentlich ausweiten werde. Soweit sich die Analysten erinnern könnten, sei Eder in der Vergangenheit kaum jemals so optimistisch für den weiteren Ausblick gewesen wie derzeit.

Die voestalpine-Aktie ist aus Sicht der Analysten der Erste Bank derzeit deutlich zu niedrig bewertet und sie werden in ihrem nächsten Bericht ihr Kursziel aktuelles Kursziel von EUR 28 weiter anheben. Den einzigen Risikofaktor sehe man im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, allerdings würden sich auch hier zuletzt wieder etwas positivere Vorzeichen mehren. (Analyse vom 17.09.2010) (17.09.2010/ac/a/a)



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