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Philip Morris Outperformer 21.06.2002
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse belassen ihre Einstufung für die Aktie von Philip Morris (WKN 851777) unverändert auf Outperformer.
Philip Morris habe im ersten Quartal dieses Jahres mit überzeugenden Zahlen aufwarten und die Analystenerwartungen übertreffen können. Der Umsatz habe sich in diesem Zeitraum um 2,9 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar erhöht. Überproportional zulegen können habe der Gewinn mit einem Zuwachs von 32,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar oder 1,09 (Vorjahresvergleichszeit: 0,80) Dollar je Aktie. Die US-Zigarettenauslieferungen seien in der Berichtszeit um 1,3 Prozent auf 52,3 Milliarden Stück gestiegen. Im Ausland seien 184 Milliarden Zigaretten ausgeliefert worden, was einem Plus von 2,4 Prozent entsprochen habe.
Verkündet worden sei vor kurzem auch, dass die South African Breweries plc (SAB) für 5,6 Milliarden Dollar die Philip Morris - Tochter Miller Brewing übernehmen wolle. SAB zahle dabei 3,6 Milliarden Dollar in Aktien und übernehme die Schulden von Miller in Höhe von zwei Milliarden Dollar. An dem neuen Konzern SABMiller werde Philip Morris zunächst mit 36 Prozent beteiligt bleiben. SAB rücke damit zum weltweit zweitgrößten Brauer nach Anheuser-Busch auf.
Der Verkauf sei eine der ersten Maßnahmen des seit Ende April amtierenden neuen Philip-Morris-CEO Camilleri und sei positiv aufgenommen worden, schließlich werde dadurch die Fokussierung auf den profitablen Zigarettenbereich bei Philip Morris vorangetrieben. Zudem sei die Rendite von Miller im Konzernportfolio (Konzernumsatzanteil im letzten Jahr ca. 3 Prozent) nur unterdurchschnittlich gewesen. Ein Großteil des Erlöses solle übrigens zum Rückkauf von Philip Morris-Aktien verwendet werden.
Die fundamentalen Daten bei Philip Morris (KGV von knapp 10 für 2003; Dividendenrendite von über 4 Prozent) würden weiterhin überzeugen. Mit der Marke "Marlboro" nehme das Unternehmen international eine starke Stellung ein. Die Wachstumsaussichten in diesem Segment blieben günstig. Zudem hätten Preiserhöhungen durchgesetzt werden können. Positiv auswirken sollte sich für Philip Morris auch die fortgesetzte Dollar-Schwäche. Als Unsicherheitsmoment würden aber die anhängigen Rechtsstreitigkeiten verbleiben.
Die Aktie habe sich in den letzten Monaten hervorragend entwickelt und glänze mit relativer Stärke zum Index. Die Analysten der Frankfurter Sparkasse belassen ihr Einstufung zu Philip Morris entsprechend auf Outperformer und ihr Stop-Loss-Limit bei 49,70 Euro.
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