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UNIQA Prämienwachstum von über 9%


27.08.2010
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von UNIQA (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) weiterhin zu reduzieren.

Wie bereits Mitte Juli angekündigt habe die UNIQA im ersten Halbjahr 2010 ihr Prämienvolumen um mehr als 9% steigern können, nämlich um 9,2% auf EUR 3,226 Mio. Dabei habe das Unternehmen vor allem von einem starken Anstieg der Prämien im Bereich Lebensversicherung (+15,5%) profitiert, der vor allem auf die positive Entwicklung in Westeuropa zurückzuführen gewesen sei, wo das Prämienvolumen (auch dank der erfolgreichen Kooperation mit der Veneto Banca in Italien) habe mehr als verdoppelt werden können.

Der Bereich Schaden/Unfall wiederum habe von den hohen Wachstumsraten in Osteuropa (+11,8%) profitiert und das Prämienvolumen um 5,7% steigern können. Der Bereich Gesundheitsversicherung habe im ersten Halbjahr ein Plus von 4,2% aufgewiesen und somit ebenfalls zum Umsatzwachstum der Gruppe beitragen können.


Das Vorsteuerergebnis habe nicht zuletzt aufgrund eines starken Finanzergebnisses (+36,7%) auf EUR 71 Mio. verdoppelt werden können. Der Ausblick für das Gesamtjahr, ein Vorsteuerergebnisanstieg von EUR 120 Mio., bleibe bestehen. Das Nettoergebnis habe allerdings nur knapp von EUR 32 Mio. auf EUR 35 Mio. gesteigert werden können, was an den hohen Verlusten der nicht auf den Konzern entfallenden Minderheiten im Vorjahr gelegen habe.

Die Gesamtschätzungen der Analysten für das Gesamtjahr seien zu hoch. Das starke Vorsteuerergebnis des ersten Quartals in Höhe von EUR 43 Mio. habe nicht gehalten werden können, im zweiten Quartal seien lediglich EUR 28 Mio. erzielt worden. Für das zweite Halbjahr dürfe man sich laut Management nicht viel mehr als EUR 49 Mio. erwarten, womit man die von den Analysten prognostizierten EUR 170 Mio. bei weitem nicht erreiche.

Ihre Gewinnschätzung von EUR 0,71 pro Aktie würden die Analysten ebenfall zurücknehmen, wodurch sich das aktuell von ihnen errechnete KGV für 2010 von fast 20x noch einmal deutlich erhöhen werde. Eine positive Entwicklung der Ergebnisse sei bei der UNIQA sicherlich vorhanden, die Aktie bleibe aber wesentlich teurer als andere Versicherungsaktien.

Da die Analysten der Erste Bank aktuell auch sonst keinen Hebel für die UNIQA-Aktie sehen, bleibt ihre "reduzieren"-Empfehlung bis auf weiteres bestehen. Das Kursziel werde bei EUR 11 gesehen. (Analyse vom 27.08.2010) (27.08.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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