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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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75,00 $ |
+1,56 $ |
+2,08 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| CA0641491075 |
850388 |
- $ |
- $ |
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Bank of Nova Scotia neue Rekordstände greifbar 27.08.2010
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" raten zum erneuten Einstieg in die Aktie von Bank of Nova Scotia (Scotiabank) (ISIN CA0641491075 / WKN 850388).
Die Performance-Kennzahlen würden eindrucksvoll untermauern, dass diese Bank aus Kanada ein ausgezeichnetes Defensiv-Investment darstelle. Da nun operativ und an der Börse neue Rekordmarken greifbar würden, würden die Experten Anlegern erneut den Einstieg empfehlen.
Die Bank of Nova Scotia sei 1832 zur Förderung des transatlantischen Handels in Halifax gegründet worden und zunächst nur regional tätig gewesen. Erst 50 Jahre später hätten neue Filialen in weiteren kanadischen Provinzen eröffnet, und kurz darauf sei auch die internationale Expansion auf dem amerikanischen Kontinent gestartet. So sei 1885 mit einer Niederlassung in Minneapolis der Markteintritt in den USA erfolgt. Seit 1889 seien die Kanadier auch in Jamaika vertreten, und anschließend seien sukzessive die Karibik-Staaten Kuba (1906), Puerto Rico (1910) sowie Dominikanische Republik (1920) erschlossen worden. Parallel dazu habe sich die Scotiabank im Laufe der Zeit etliche heimische Wettbewerber einverleibt, wodurch das Institut zur drittgrößten Bank Kanadas aufgestiegen sei. Heute betreue das Unternehmen mit 68.000 Angestellten rund 14,6 Millionen Kunden in mehr als 50 Ländern.
Obwohl die Scotiabank also schon seit 125 Jahren in den USA tätig sei, würden dort nur etwa 3% der Einnahmen erzielt. Das habe zuletzt zur Folge gehabt, dass die Finanzkrise relativ unbeschadet habe überstanden werden können, zumal das Unternehmen aufgrund der strengen kanadischen Bankenregulierung kaum im Subprime-Segment tätig gewesen sei. Die Einnahmen würden stattdessen zu annähernd gleichen Anteilen in den drei Bereichen kanadisches Bankgeschäft, Scotia Capital und internationales Banking erwirtschaftet.
Außerhalb des Heimatmarktes würden sich die Aktivitäten hauptsächlich auf Schwellenländer konzentrieren. So zähle das Unternehmen nicht nur in der Karibik, sondern bspw. auch in Mexiko, Peru und Chile zu den führenden Bankhäusern. 2007 seien sogar erste Filialen in der Türkei sowie in China eröffnet worden, und vor zwei Jahren sei der russische Markt dazu gekommen. Europa hingegen stelle einen weißen Fleck auf der Weltkarte dar. Dadurch sei das Kreditinstitut in vielversprechenden Wachstumsmärkten bestens positioniert, während die konjunkturellen Schwierigkeiten Südeuropas keine Bremsspuren in der Bilanz hinterlassen würden. Die Folge davon:
Die Geschäfte würden längst wieder wie am Schnürchen laufen. Im Zeitraum April bis Juni habe sogar das bislang beste Quartal der 178-jährigen Firmengeschichte eingefahren werden können. Im ersten Halbjahr seien die Einnahmen auf 7,8 Milliarden CAD (+12%) geklettert, und beim Gewinn stehe mit 2,1 Milliarden Dollar sogar ein Plus von 22% zu Buche.
Ein Alltimehigh sei wieder in Sichtweite. An der Börse würden die Kanadier vor allem durch ihre Defensivqualitäten überzeugen. Denn trotz des Finanzkrisen-Crash falle die Verlust-Ratio mit lediglich 1,84 weit unterdurchschnittlich aus. Und nachdem der 2008er Absturz mittlerweile wieder komplett habe aufgeholt werden können, stehe in der Zehn-Jahres-Betrachtung ein jährliches Kursplus von im Mittel 9% zu Buche (Gewinn-Konstanz 85%). Dazu würden Anleger bereits seit 1833 ununterbrochen eine Dividende erhalten, deren Rendite aktuell üppige 3,8% betrage.
Im Aktienbrief zähle Scotiabank mit 14 Empfehlungen (Schnitt +15%) zu den Finanzfavoriten der Experten.
Durch den jüngsten Aufwärtstrendwechsel wurde jetzt ein Kaufsignal generiert, das die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" zur erneuten Aufnahme der Bank of Nova Scotia-Aktie ins Basisdepot nutzen. Rechnerisch eröffne sich bis 2015 damit eine Kurs-Chance von 57%, wobei beste Chancen bestünden, dass die Gewinne höher ausfallen würden. Denn bis zum Alltimehigh würden nur noch 7% fehlen, und darüber sei der Weg dann nach oben offen. (Ausgabe 221 vom 25.08.2010) (27.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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