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Geberit Reingewinnprognosen gesenkt 16.08.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Christian Arnold, Analyst von Vontobel Research, stuft die Geberit-Aktie (ISIN CH0030170408 / WKN A0MQWG) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" nach wie vor mit dem Rating "hold" ein.
Nach Veröffentlichung der Ergebnisse zum 1H 10 würden die Analysten ihre Prognosen nach unten korrigieren. Hintergrund hierfür sei die noch immer vorsichtige Margenschätzung für das GJ10 (knapp über den mittelfristigen Zielvorgaben von 23 bis 25%). Ihre Umsatzprognosen für die GJ 10/11/12 hätten die Analysten nur unwesentlich (um zwischen -0,3% und -1,1%) angepasst. Allerdings würden sie für die GJ 10/11/12 mit tieferen EBITDA-Margen rechnen (-100 BP/-110 BP/-110 BP auf 26,0%/25,7%/26,0%). Die Reingewinnschätzungen für die GJ 10/11/12 hätten die Analysten um 7,4%/4,9%/5,4% gesenkt.
Die Umsatzannahme der Analysten für das GJ 10 von CHF 2.154 Mio. oder -1,2% in CHF entspreche einer organischen Wachstumsrate von +4,7% (1H10: +4,8%). Die Analysten hätten ihre Prognose für die EBITDA-Marge für das GJ 10 um -100 BP auf 26,0% herabgesetzt. Dies führe im 2H10 zu einer Margenprognose von 24,1% oder -390 BP im Vergleich zum 2H09. Dabei sei zu bedenken, dass das 2H 09 außergewöhnlich gewesen sei. Die normalisierteren EBITDA-Margen im 2H hätten zwischen 22% und 25% gelegen. Dennoch müsse die Analystenprognose als konservativ angesehen werden.
Das Unternehmen habe bezüglich Nettoliquidität seine Prioritäten festgelegt: 1. Investition in organisches Wachstum; 2. Attraktive Dividendenpolitik; 3. Akquisition; 4. Aktienrückkauf. Momentan investiere Geberit in organisches Wachstum (höhere Marketingkosten zur Unterstützung neuer Produkte). Die Analysten wären nicht überrascht, wenn das Unternehmen die Bandbreite von 30% bis 50% bezüglich Ausschüttungsquote im GJ 10 erneut verlasse (2009: 66%, CHF 5,4 plus CHF 1 für zehn Jahre SWX-Kotierung). Sie hätten das Gefühl, dass keine Akquisitionsprojekte anstünden und das Unternehmen hohe Dividenden über Aktienrückkäufe vorziehe.
Der negative (Margen-) Trend (EBITDA-Marge im 1Q: 28,4%, 2Q: 27,4%, 3Q: 26,1%) werde angesichts der gestiegenen Rohstoffpreise anhalten (wobei sich der Einfluss der Materialkosten im 1H 11 stabilisieren dürfte). Vor diesem Hintergrund würden die Analysten kurzfristig nur geringe Aktienkursbewegungen erwarten. Die Ausschüttung werde dagegen attraktiv ausfallen (die Dividendenprognose für das GJ 10 hätten die Analysten von CHF 5,40 auf CHF 6,40 und damit auf das Niveau des letzten Jahres angehoben - hohe Dividendenrendite von rund 4%), was das Abwärtsrisiko mindere.
Die Analysten von Vontobel Research warten ab, bis sich ein besserer Einstiegspunkt bietet, und bestätigen ihr "hold"-Rating für die Geberit-Aktie. Ihr neues Kursziel laute CHF 190. (Analyse vom 16.08.2010) (16.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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