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OMV gestiegener Ölpreis verhilft zu sehr gutem Q2-Ergebnis 06.08.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) weiterhin zu kaufen.
Mit der Veröffentlichung des Ergebnisses zum zweiten Quartal 2010 habe die OMV die Erwartungen des Marktes leicht übertreffen können. Das CCS EBIT (EBIT bereinigt um ölpreisbedingte Lagereffekte) vor Sondereffekten sei mit EUR 623 Mio. deutlich höher ausgefallen als in der Vergleichsperiode 2009, wo man ein CCS EBIT von EUR 151 Mio. verzeichnet habe. Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten und nach Minderheiten habe sich auf EUR 314 Mio. belaufen, im 2Q/2009 seien es EUR 94 Mio. gewesen.
Der deutliche Anstieg des Quartalsergebnisses gegenüber dem Vorjahr lasse sich durch den stark gestiegenen Ölpreis (der durchschnittliche Brent-Preis habe sich vom zweiten Quartal 2009 um 32% erhöht) sowie der kräftigen Erholung der OMV-Referenz-Raffineriemarge (+107%) erklären. Im Vergleich zum guten Ergebnis im Vorquartal (1Q/2010) sei die Profitabilität des Energiekonzerns nahezu unverändert geblieben, das CCS EBIT vor Sondereffekten sei leicht gesunken (von EUR 647 Mio. im 1Q/2010), während das bereinigte Nettoergebnis nach Minderheiten, von EUR 297 Mio. im ersten Quartal 2010, habe zulegen können.
Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) sei das EBIT vor Sondereffekten gegenüber 2Q/2009 infolge des günstigen Ölpreisumfelds und eines stärkeren US-Dollars um 103% auf EUR 560 Mio. angestiegen. Der Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) habe für ein positives Signal gesorgt, denn mit EUR 120 Mio. habe das CCS EBIT vor Sondereffekten im abgelaufenen Quartal deutlich über dem Vorjahresniveau (wo ein Verlust von EUR 103 Mio. verzeichnet worden sei) gelegen. Dies sei insbesondere auf höhere Mitteldestillat- und Petrochemie-Margen zurückzuführen gewesen.
Weiter habe der Bereich Lagerhaltungsgewinne in der Höhe von EUR 83 Mio. registriert. Weniger gut sei es dem Segment Gas & Power (G&P) ergangen, wo das EBIT vor Sondereffekten wegen massivem Druck auf die Margen gegenüber dem Vorjahr um 63%, auf EUR 19 Mio. gefallen sei.
Der Ausblick sei weitgehend unverändert, die Erwartung einer Produktionsrate von durchschnittlich 325.000 Barrel Öl pro Tag für 2010 aufrecht geblieben. Der Nettoverschuldungsgrad der OMV sei weiterhin unter der langfristigen Zielmarke von 30% bei 29% geblieben. Insgesamt sei das Ergebnis als positiv zu bewerten, es knüpfe direkt am starken Ergebnis des ersten Quartals an. Bleibe das Marktumfeld (besonders der Ölpreis) weiterhin freundlich, so sei mit ähnlich guten Ergebnissen in der Zukunft zu rechnen.
Daher und wegen der deutlichen Unterbewertung erachten die Analysten der Erste Bank die OMV-Aktie weiterhin als sehr attraktiv und bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von EUR 39. (Analyse vom 06.08.2010) (06.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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