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Smith & Nephew Margensteigerungen könnten Investitionen zugunsten des Umsatzwachstums zum Opfer fallen


06.08.2010
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Christoph Gubler, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Smith & Nephew (ISIN GB0009223206 / WKN 502816) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "hold" ein.

Die 2Q10-Ergebnisse von Smith & Nephew hätten die Konsenserwartungen leicht verfehlt. Aus diesem Grund hätten die Analysten ihre Einschätzungen für den Zeitraum 2010 bis 2013 wie folgt revidiert: Senkung des Umsatzes um 2%, 5%, 5% und 5% infolge niedrigerer gemeldeter Basis und geringerer Erwartungen für das organische Wachstum in den Bereichen Trauma und Reconstructive; Anpassung der EBIT-Margen auf 22% (bisher: 22,5%), 23% (23%), 24% (23,5%) und 24% (24%); entsprechende Änderungen beim EPS von -8%, -8%, -7% und -9%; neuer Fair Value auf Basis des DCF-Modells von GBP 6,45 (bisher: GBP 6,82) pro Aktie.

Das Wachstum von Smith & Nephew Trauma von 2% liege deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 7 bis 8% und Synthes' (ISIN US87162M4096 / WKN A0B5F2) 11%. Die Geschäftsleitung hoffe, das Wachstum dank dem neuen COO bei Orthopedics und der Neuausrichtung der Verkaufsmannschaft wieder auf den Marktdurchschnitt zu bringen. Diese Maßnahmen dürften ab 2011 positive Resultate erbringen.

Die Wiederherstellungschirurgie sei mit 2% erneut geringer als der Marktdurchschnitt von 4 bis 5%E aufgrund des verlangsamten Wachstums von Birmingham Hip Resurfacing (BHR) gewachsen. Die Geschäftsleitung wolle BHR mittels einer Marketingkampagne und zusätzlichen Vertriebsmitarbeitern vorantreiben. Die Sparte Endoskopie habe um 9% zugelegt, dank des überdurchschnittlichen Wachstums im Bereich Arthroskopie (11%), das von Markteinführungen profitiert habe. Die Analysten würden von einer künftigen Verlangsamung dieses Wachstums ausgehen.


Das 5%-ige Wachstum im Bereich Wundpflege stamme zu 75% von NPWT, das jedoch aufgrund des andauernden Patentverfahrens gegen KCI gefährdet sei. Die Bruttomargen seien stark ausgefallen (74,5%), wohingegen die EBIT-Margen mit 21,6% eher enttäuscht hätten. Das Management habe sich nicht auf quantifizierbare Margen-Verbesserungen festgelegt, da die Umsatzsteigerung die erste Priorität einnehmen dürfte.

Smith & Nephew verliere weitere Marktanteile in den Bereichen Trauma und Reconstructive. Außerdem sei das robuste Wachstum im Bereich Wound Management (Wundpflege) infolge des anhaltenden Rechtsstreits mit KCI über die NPWT-Patente gefährdet. Die dringend erforderlichen Bemühungen zum Ausbau des Umsatzes würden künftige Margensteigerungen erschweren.

Smith & Nephew würde bei einer 2011 P/E-Ratio von 11 und einem EV/EBITDA von 6 mit gerechtfertigten Abschlägen von 5% zur internationalen Peer-Gruppe und von 10% zu Synthes notieren. Die Schätzung der Analysten für das EPS CAGR von 2009 bis 2013 liege bei 13%. Ihr Kursziel von GBP 6,50 basiere auf ihrer DCF-Analyse und einer 2011 Ziel-P/E-Ratio von 14.

Die Analysten von Vontobel Research halten an ihrem "hold"-Rating für die Smith & Nephew-Aktie und am Kursziel von GBP 6,50 fest. (Analyse vom 06.08.2010) (06.08.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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