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Vinci neutral


17.06.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Vinci-Aktie (WKN 867475) mit "neutral".

Aus der Fusion von Vinci (alt) und GTM, beide Frankreich, sei im Jahr 2000 der weltweit größte Baukonzern entstanden. Das Unternehmen verfüge über ein besonderes, ergebnisstabilisierendes Asset, das Konzessionsgeschäft (Ergebnisanteil: rund 60%). Dies beinhalte Lizenzen für Planung, Bau und zeitlich befristeten Betrieb (25-60 Jahre) von Straßen, Brücken, Parkplätzen oder Flughäfen.

Im traditionellen Baugeschäft würden zwar die höchsten Umsätze (Anteil 2001: 40%), aber nur noch knapp ein Fünftel des Ergebnisses erzielt. Die Rentabilität der anderen Aktivitäten, Straßenbau und Energie/Information (Infrastruktur für Stromtransport und Informationstechnologie), sei in den vergangenen Jahren höher gewesen.


Die noch bis zum 1. Halbjahr 2001 andauernde Wachstumsdynamik aller Sparten sei mittlerweile verflacht (Nachfragerückgang, selektive Auftragsannahme). Das 1. Quartal habe bereinigt ein Minus von 0,9% gegenüber dem Vorjahr gebracht. Besonders schwach seien die Zahlen im Straßenbau (-8,9%) und bei Energie/Information (-4,5%) ausgefallen.

Beide seien sogar unter das 2000er Niveau gerutscht. Dass der Umsatz um 3,2% angestiegen sei, sei diversen Zukäufen außerhalb des Straßenbaus zu verdanken (Schwerpunkt: Konzessionen). Dennoch plane das Unternehmen einen mindestens stabilen Nettoertrag nach Anteilen Dritter. Jüngster Erfolg: Die Tochter Cofirout sei als 10%-Mitglied des ETC-Konsortium zum "bevorzugten Bieter" für Einrichtung und Betrieb des LKW-Maut-Systems in Deutschland ausgewählt worden.

Trotz der im Vergleich zu Deutschland beträchtlichen Abschottung des französischen Marktes, die zu stabileren und signifikant höheren Gewinnspannen geführt habe, erwarte man mit Blick auf das immer schwächere Bau-Geschäftsklima in Frankreich 2002/03 Druck auf die EBITDA-Marge.

Mit einer Akquisitionsstrategie bei den operativ hochprofitablen Konzessionen (jüngst 17% an teilprivatisiertem französischem Autobahnbetreiber ASF) und zinsgünstiger Finanzierung über Wandelanleihen dürfte Vinci die richtige Antwort darauf gefunden haben. Die entsprechenden Verwässerungseffekte lägen noch in weiter Feme. Bei der Bewertung sollten sie aber schon heute beachtet werden.

Die Analysten von Helaba Trust plädieren daher für das Beibehalten einer neutralen Gewichtung der Vinci-Aktie (fairer Wert: 75 Euro).




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