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austriamicrosystems deutliches Wachstum aber höhere Kosten im zweiten Quartal


28.07.2010
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Michael Foeth, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von austriamicrosystems (ISIN AT0000920863 / WKN 632638) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit dem "buy"-Rating ein.

Während der Umsatz und der Bruttogewinn im 2Q10 8% bzw. 10% über den Erwartungen der Analysten gelegen hätten, seien das EBIT und der Reingewinn aufgrund unerwartet hoher Betriebskosten hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Somit würden unterm Strich die erhöhte Umsatzwachstumsprognose für das GJ10 (45% statt bisher 35%) und die um 6% bzw. 4% erhöhten Umsatzprognosen der Analysten für das GJ10 und 11 keinen wesentlichen Hebeleffekt bewirken. Angesichts des hohen Auftragsbestands würden die Analysten jedoch mit einem soliden Wachstum im 2H10 rechnen.

Während das Unternehmen eine unveränderte Kostenbasis gemeldet habe, sei der Betriebsaufwand gegenüber dem Vorquartal um 19% und im Vorjahresvergleich um 7% gestiegen. Ein Teil der Steigerung lasse sich auf die in USD lautenden Kosten zurückführen (10 bis 15% Engagement) und der Rest beruhe auf provisionsbasierten Ausgaben und Bonuszuwächsen. Das Unternehmen rechne mit keinem weiteren Anstieg (F&E-Kosten im GJ10 von mindestens EUR 40 Mio.), obgleich diese Aussage angesichts der Überraschung im 2Q10 skeptisch betrachtet werden müsse. Die Analysten würden von einem leichten Kostenanstieg im 3Q und 4Q ausgehen.


Die Bruttomarge habe mit 47,1% die Analystenprognose übertroffen. Die Produktmargen indessen hätten mit 50% auf hohem Niveau verharrt und die Kapazitätsauslastung habe die 90% überschritten. Der Auftragsbestand in Rekordhöhe von mehr als EUR 81 Mio. deute auf ein weiteres Wachstum im 3Q und 4Q hin, weshalb die Bruttomargen auf über 50% steigen dürften.

Die Nachfrage sei in allen Segmenten stark (in den Konsumenten & Kommunikationsmärkten sowie in der Industrie und der Medizinal- und Autobranche) gewesen und die Analysten würden ein anhaltendes Wachstum im GJ11 erwarten.

Wie erwartet, könne austriamicrosystems in vollem Umfang von der weltweit starken Nachfrage nach Halbleitern profitieren. Auf Basis der Umsatz- und Kostenentwicklung im 2Q10 hätten die Analysten ihre EPS-Schätzung in EUR für das GJ10E um 8% und für das GJ11E um 6% angehoben. Umgerechnet in CHF ergebe sich jedoch nur eine Anhebung um 3% für das GJ10E und eine Senkung um 1% für das GJ11E. Trotz der Unsicherheiten im Hinblick auf die Kostenentwicklungen und ausgehend von eher konservativen Annahmen sei die Aktie bei einer P/E Ratio 11E von 9,2 und einem EV/EBITDA 11E von 4,9 auch weiterhin günstig bewertet.

Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihre "buy"-Empfehlung für die Aktie von austriamicrosystems und das Kursziel von CHF 51. (Analyse vom 28.07.2010) (28.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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