|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
OMV solide Indikationen für Q2-Ergebnis 23.07.2010
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) weiterhin zu kaufen.
In dem am Dienstag von der OMV ausgesendeten Trading Statement würden sich im Vorfeld der Präsentation des Halbjahresergebnisses (4. August 2010) grundlegende Informationen des abgelaufenen, zweiten Quartals finden. Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) sei die Gesamtproduktion gegenüber dem Vorquartal zwar geringfügig auf 318.000 boe/d gestiegen, jedoch hinter der Analystenerwartung zurückgeblieben. Trotz eines höheren Beitrags des neuseeländischen Maari Felds (nach einem Stillstand im ersten Quartal), sei die Produktionsrate wegen niedrigerer Produktion in Rumänien (was auf einen saisonalbedingten Gasnachfragerückgang und Verzögerungen in der Ausführung substanzieller Gasbohrungen zurückzuführen sei) gegenüber dem Vorquartal nicht merklich angestiegen. Die erfolglose Entwicklungsbohrung Bardolino (Großbritannien) habe eine Abschreibung von EUR 60 Mio. zur Folge gehabt.
Der durchschnittliche Brent Ölpreis im zweiten Quartal 2010 habe USD 78,20 (EUR 61,50) pro Barrel betragen. Zum Vergleich habe ein Barrel Brent in der Vorperiode USD 76,04 (EUR 55,20) und USD 59,10 (EUR 43,40) in Q2/2009 gekostet.
Erfreulich habe sich der Bereich Raffinerien und Marketing entwickelt. Während die OMV Referenz-Raffineriemarge letztes Jahr (Q2/2009) bei USD 1,64/bbl gelegen habe, habe sie sich von USD 2,92/bbl im ersten Quartal 2010 weiter auf USD 3,39/bbl steigern können. Verbesserte Mitteldestillate-Spreads hätten sich positiv auf die OMV-Raffineriemarge ausgewirkt. Die Raffinerie-Verkaufsmenge habe ebenfalls gesteigert werden können (auf 4,55 Mio. t gegenüber 4,31 Mio. t in Q1). Die höheren Rohölpreise hätten zu Lagerhaltungsgewinnen geführt. Die Erdgas-Verkaufsmengen seien gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr um 57% gestiegen, hauptsächlich infolge von höheren Verkaufsmengen bei EconGas und der dort stark gestiegenen Großhandelsmengen.
Das Unternehmen weise jedoch darauf hin, dass die Margen stark unter Druck gestanden hätten, da das Preisniveau an den Spotmärkten deutlich unter den langfristigen Gaspreisen gelegen habe.
Insgesamt sei das Trading Statement als neutral einzustufen. Während das E&P-Segment mit einer geringeren Produktionsrate ein wenig enttäuscht habe, würden die Indikatoren im Bereich R&M - verglichen mit den Vorquartalen - ein starkes Ergebnis versprechen. Ähnliches erwarte man trotz der nur geringfügig gestiegen Produktionsrate vom E&P-Segment, da sich der Ölpreis (besonders in EUR) doch merklich erhöht habe. Somit halte man eine weitere Ergebnissteigerung (vor Sondereffekten) gegenüber dem starken ersten Quartal 2010 für möglich.
Der Aktienkurs spiegelt dies jedoch nicht wieder, daher bestätigen die Analysten der Erste Bank ohne zu zögern ihre Kaufempfehlung für die OMV-Aktie. (Analyse vom 23.07.2010) (23.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|