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Julius Baer revidierte Schätzungen nach 1H10-Ergebnissen 22.07.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Tobias Brütsch, Analyst von Vontobel Research, stuft die Julius Bär-Aktie (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit dem Rating "hold" ein.
Nach Bekanntgabe der Ergebnisse für das 1H10 hätten die Analysten ihre Schätzungen für 2010E und 2011E angepasst. Sie würden ihren erwarteten Gesamtgewinn je Aktie (CEPS) für 2010E von CHF 2,27 auf CHF 2,50 anheben und ihn für 2011E geringfügig von CHF 2,89 auf CHF 3,00 nach oben korrigieren.
Für die Analysten sei der Nettoneugeldzufluss der positivste Aspekt im 1H10-Ergebnis gewesen. Entsprechend hätten sie ihre Nettoneugeld- und AuM-Zahlen nach oben korrigiert: Man erwarte nun Neuzuflüsse von CHF 8 Mrd. (5,2% annualisiertes Wachstum) und ein verwaltetes Gesamtvermögen von CHF 178 Mrd. (10E).
Die Zinserträge dürften 2010 sinken, während die Kommissionserträge aufgrund des höheren durchschnittlichen verwalteten Vermögens und zunehmender Nettoneugeldzuflüsse steigen dürften. Da Julius Bär nun wieder in Asien, aber auch in der Schweiz investiere, würden die Analysten künftig mit steigenden Kosten rechnen. Ebenfalls angepasst hätten sie ihre Zahlen bezüglich der ING-Integrationskosten (Grund: Reporting-Struktur von Julius Bär), was sich positiv auf ihre bereinigte Gewinnprognose für 2010 auswirke.
Mit einer Kernkapitalquote von 22,8% verfüge Julius Bär über eine hervorragende Eigenkapitalausstattung. Angesichts eines Überschusskapitals von rund CHF 1 Mrd. (Betrag hänge von den künftigen, durch die Aufsichtsbehörde festgelegten Mindestkapitalanforderungen ab) würden die Analysten mit weiteren Übernahmen rechnen.
2010 sei für Julius Bär ein Übergangsjahr, in dem das Unternehmen seine Abhängigkeit vom europäischen Offshore-Geschäft verringere und sich dafür stärker in Asien engagiere. Im kommenden Monat dürften die Verhandlungen hinsichtlich eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Schweiz und Deutschland für Julius Bär an Bedeutung gewinnen, da Deutschland einer der wichtigsten Märkte des Unternehmens sei.
Die Analysten von Vontobel Research bestätigen ihre "hold"-Empfehlung für die Julius Bär-Aktie, erhöhen jedoch ihr Kursziel aufgrund höherer Schätzungen von CHF 34 auf CHF 36 pro Aktie. (Analyse vom 22.07.2010) (22.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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