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Julius Bär weist solide Ergebnisse aus 21.07.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Tobias Brütsch, Analyst von Vontobel Research, stuft die Julius Bär-Aktie (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.
Julius Bär habe für das erste Halbjahr 2010 einen Konzerngewinn (exklusive Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten, Integrations- und Restrukturierungskosten) von CHF 261 Mio. (VontE: CHF 246 Mio., Konsens: CHF 252 Mio.) ausgewiesen, der damit leicht über den Analystenprognosen und den Konsenserwartungen gelegen habe. Der Betriebsertrag habe die Erwartungen (CHF 916 Mio., VontE: 871 Mio., Konsens: 884 Mio.) übetroffen, ebenso der Geschäftsaufwand mit insgesamt CHF 594 Mio. (VontE: CHF 579 Mio., Konsens: CHF 579 Mio.). Die verwalteten Vermögen hätten CHF 166,1 Mrd. (VontE: CHF 164 Mrd., Konsens: CHF 169 Mrd.) betragen und der Netto-Neugeldzufluss sei mit CHF 3,3 Mrd. (VontE: CHF 2,8 Mrd.; Konsens: 2,7 Mrd.) über Erwarten hoch ausgefallen.
Der Zinsertrag sei im ersten Halbjahr 2010 wie erwartet auf CHF 245,2 Mio. zurückgegangen (-12,6% im Halbjahresvergleich, VontE: CHF 209 Mio.), habe aber dank hoher Dividendenerträge in Verbindung mit dem Handelsgeschäft die Erwartungen (CHF 59 Mio., erstes Halbjahr 2009: CHF 11 Mio.) übetroffen. Der Kommissionsertrag sei im ersten Halbjahr 2010 dank eines höheren durchschnittlichen verwalteten Vermögens auf CHF 492 Mio. (+25,2% im Halbjahresvergleich, VontE: CHF 497 Mio.) gestiegen. Wie erwartet habe der Ertrag aus dem Handelsgeschäft von höheren Volumen insbesondere in Fremdwährungen (CHF 163 Mio., VontE: CHF 162 Mio.) profitiert.
Der Personalaufwand sei um 12% auf CHF 400 Mio. gestiegen, da sich der Personalbestand um 17% erhöht habe (einschließlich ING für alle sechs Monate). Der Sachaufwand habe sich um +11% erhöht (CHF 167 Mio.). Daraus ergebe sich eine Aufwands-/Ertragsquote von 63,4% gegenüber den von Julius Bär angepeilten 62%.
Die negative Markt- und Wechselkursentwicklung sei der Hauptgrund für die gesunkenen verwalteten Vermögen, die eine negative Auswirkung von CHF 4,4 Mrd. hätten. Der hohe Netto-Neugeldzufluss sei vor allem auf Zuflüsse aus Wachstumsmärkten zurückzuführen.
Die Kosten der ING-Integration hätten CHF 39 Mio. im ersten Halbjahr 2010 betragen. Daraus ergebe sich ein Reingewinn im konsolidierten Jahresabschluss von CHF 185 Mio. (-9% im Halbjahresvergleich).
Julius Bär habe solide Ergebnisse ausgewiesen und beim Netto-Neugeldzufluss mit einer positiven Überraschung aufgewartet. Mit einer Tier-1-Quote von 22,8% verfüge Julius Bär über eine sehr solide Kapitalbasis, die eine weitere große Akquisition ermöglichen würde. Die Analysten würden ihre Schätzungen nach oben anpassen und ihr Kursziel überprüfen müssen.
Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Julius Bär-Aktie mit dem Rating "hold". (Analyse vom 21.07.2010) (21.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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