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China Mobile halten


23.06.2010
Raiffeisen Centrobank

Wien (aktiencheck.de AG) - Andreas Schiller, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von China Mobile (ISIN HK0941009539 / WKN 909622) mit "halten" ein.

Von den knapp 6 Mio. neuen Kunden im März seien 3,4 Mio. Vertragskunden für 3G-Services gewesen. Es sei auch der erste Monat gewesen, in dem die 3G-Zuwächse die von 2G übertroffen hätten.

Beim Umsatz habe der Konzern im ersten Quartal 2010 zwar einen deutlichen Zuwachs in Höhe von 7,7% auf CNY (Chinesischer Yuan) 109,1 Mrd. verbuchen können, habe damit aber dennoch die Analystenschätzungen in Höhe von CNY 113,9 Mrd. verfehlt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei im Vergleich zum Vorjahr um 3,3% auf CNY 55,2 Mrd. gestiegen und habe damit unter den erwarteten CNY 56,7 Mrd. gelegen (Quelle: Bloomberg).


Der Nettogewinn sei mit einem Plus von 1,1% im Jahresvergleich mit CNY 25,5 Mrd. sogar niedriger als die untere Bandbreite aller Analystenschätzungen ausgefallen. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sei um 12,5% auf CNY 70 gefallen. Aufgrund des ausufernden Wettbewerbs mit den beiden Hauptrivalen China Unicom und China Telecom habe sich das Kundenwachstum auf nunmehr 16,6 Mio. im ersten Quartal 2010 nach 19,9 Mio. im Jahr zuvor verlangsamt. Der Vorstandsvorsitzende, Wang Jianzhou, plane deshalb, die Subventionen für die Endgeräte um ein Drittel (auf CNY 15,5 Mrd.) zu erhöhen und zusätzlich die Tarife zu senken.

Da sich China Mobile mit Apple nicht habe einigen können, werde nun anstelle des iPhones auf Lenovo's OPhone (Android-Betriebssystem von Google) gesetzt. Damit vergebe man die Chance, bei der jungen Zielgruppe zu punkten. Apple werde nun vermutlich mit dem zweitgrößten Betreiber, China Unicom, einen Drei-Jahresexklusivvertrag abschließen.

China Mobile habe unter den Analystenerwartungen angesiedelte Ergebnisse präsentiert, habe aber organisches Wachstum vorweisen können. Allerdings würden die zukünftigen Zuwachsraten vor allem aus dem ländlichen Bereich gespeist werden, wodurch der ARPU weiter unter Druck kommen dürfte. Zusätzlich werde die ohnehin bereits angespannte Wettbewerbssituation durch die sich verlangsamenden Wachstumsraten angespornt. Die entsprechende Reaktion, die Subventionen für Endgeräte zu erhöhen und die Tarife zu senken, werde die Margen noch zusätzlich belasten.

Auch wenn sich der Trend bei fast allen Indikatoren verschlechtert, so kann China Mobile auf den Vorteil einer relativ niedrigen Penetrationsrate (56,3%) sowie auf das hohe Wirtschaftswachstum von China verweisen, weshalb die Einschätzung der Analysten der Raiffeisen Centrobank für die China Mobile-Aktie "halten" lautet. (Analyse vom 23.06.2010) (23.06.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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