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STRABAG kaufen 21.06.2010
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Klaus Ofner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.
Als einer der führenden europäischen Baukonzerne erwirtschafte STRABAG SE im Geschäftsjahr 2009 eine Bauleistung von rund EUR 13,0 Mrd. Euro. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland sei der Konzern in ausgewählten osteuropäischen Ländern präsent. Die beiden Hauptaktionäre seien die Haselsteiner Group (34%) und die Raiffeisen Group/Uniqua Group (43%). Die restlichen 23% würden sich im Streubesitz befinden.
STRABAG SE vereine seine Zementkapazitäten in Ungarn mit denen von Lafarge in Österreich, Tschechien und Slowenien mittels einer Holding mit dem Namen Lafarge Cement CE Holding GmbH. Die Gesamtkapazität dieses Jointventures belaufe sich auf 4,8 Mio. Tonnen pro Jahr. Abgesehen davon zahle STRABAG eine Summe von EUR 77,5 Mio. an Lafarge nach und halte damit einen Anteil von 30% an Cement CE. Bei Vollauslastung gehe man von einem jährlichen Gewinnbeitrag von EUR 5 bis 7 Mio. aus. Während Lafarge dadurch ein weiteres Land zu seinem Netzwerk zählen könne, bekomme STRAGAB hiermit Zugang zu Know-how und dem Markennamen von Lafarge und sichere seinen Zementbedarf von rund 1,5 Mio. Tonnen pro Jahr ab.
In Q1/2010 sei der Umsatz um 14,1% im Jahresvergleich auf EUR 1,79 Mrd. gefallen, habe damit aber 6,7% über den Analysten-Erwartungen gelegen. Trotz des gesunkenen Umsatzes habe allerdings das EBIT mit EUR -149,9 Mio. um 1,8% höher als im Jahr zuvor und um 9,1% über den Analysten-Erwartungen gelegen. Ein positiver Einmaleffekt im Zusammenhang mit der Viamont-Akquisition und das Jointventure mit Lafarge würden die EBIT-Erwartungen der Analysten weiter verbessern. Auch der Auftragsbestand habe überzeugen können und ein Rekordniveau von EUR 15,6 Mrd. erreicht.
STRABAG sei die Nummer eins in Deutschland, Österreich und der MOE-Region. Positiv zu werten seien die starke eigene Rohstoffbasis sowie die starke Liquiditätsbasis. Der Auftragsbestand bedeute gute Visibilität für die Bauleistung in 2010.
Die Bauwirtschaft sei stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig. Geringere Margen und große Projektvolumina würden das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten erhöhen. Negativ zu werten sei auch der verhaltene makroökonomische Ausblick des Branchenführers Euroconstruct.
Nachdem Q1/2010 besser ausfiel als erwartet und der Auftragsbestand auf Rekordhöhe ist, bestätigen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Kaufempfehlung für die STRABAG-Aktie und erhöhen ihr Kursziel von EUR 24,00 auf EUR 24,50. (Analyse vom 21.06.2010) (21.06.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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