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Sonova "hold" 18.05.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Christoph Gubler, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Sonova (ISIN CH0012549785 / WKN 893484) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.
Der Umsatz der Gruppe habe im zweiten Halbjahr 2009/10 CHF 791 Mio. betragen (Vontobel Research-Erwartungen: CHF 796 Mio., Konsens: CHF 780 Mio.). Das EBITA habe im zweiten Halbjahr bei CHF 226 Mio. gelegen (Vontobel Research-Erwartungen: CHF 228 Mio., Konsens: CHF 222 Mio.) und der Reingewinn habe sich auf CHF 190 Mio. belaufen (Vontobel Research-Erwartungen: CHF 189 Mio., Konsens: CHF 185 Mio.). Für das GJ 2010/11 rechne die Unternehmensleitung mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 8 bis 10% (Vontobel Research-Erwartungen: 11,5%) und einer EBITA-Marge von 26 bis 27% (Vontobel Research-Erwartungen: 27,7%).
Die Ergebnisse hätten die Erwartungen um 1% beim Umsatz, um 2% beim EBITA und um 3% beim Reingewinn übertroffen. Das Umsatzwachstum des zweiten Halbjahres von 22% habe sich aus einem organischen Wachstum von 19,3% (Vontobel Research-Schätzung: 18,5%) sowie 6,5% aus Übernahmen und -3,8% von Wechselkurseffekten zusammengesetzt. Gegenüber der Marktentwicklung des zweiten Halbjahres von schätzungsweise 3 bis 4% (WDH 7%, GN ReSound -3%, Otix -21%, Amplifon 5%, Audika 3%, HearUSA -6%) habe Sonova deutlich Marktanteile hinzugewonnen.
77% des Umsatzes hätten von Produkten gestammt, die weniger als zwei Jahre alt seien. Im zweiten Halbjahr sei das Umsatzwachstum von Premiumprodukten in Lokalwährung auf 34% gekommen (vgl. mit 8% im ersten Halbjahr). Im mittleren Preissegment sei ein Wachstum von 21% zu verzeichnen gewesen (vgl. mit 32% im ersten Halbjahr), während die Produkte im niedrigen Preissegment um 24% zugelegt hätten (vgl. mit 25% im ersten Halbjahr).
Die Bruttomarge sei im zweiten Halbjahr um 190 Basispunkte von 69,7% im Vorjahr auf 71,6% gestiegen (Vontobel Research-Schätzung: 70,5%), eine Folge der volumenbedingten Skaleneffekte, der effizienteren Produktion und der Einsparungen bei der Beschaffung.
Die EBITA-Marge sei von 26,6% im Vorjahr um 200 Basispunkte auf 28,6% gestiegen (Vontobel Research-Schätzung: 28,6%), dank der höheren Bruttomarge und der Kosteneinsparungen, welche die im Zusammenhang mit Übernahmen anfallenden Kosten und negative Wechselkursauswirkungen mehr als hätten ausgleichen können.
Wie erwartet würden die starken Ergebnisse des zweiten Halbjahres die Marktprognosen leicht übertreffen: Der Umsatz sei um 1%, das EBITA um 2% und der Reingewinn um 3% besser ausgefallen. Ebenfalls wie erwartet falle der Ausblick für das GJ 2010/11 niedriger aus als die gerade vorgelegten Zahlen für das Umsatzwachstum in Lokalwährung (8 bis 10%) und die EBITA-Marge (26 bis 27%), was auf dem hohen Basiseffekt, der geringeren VA-Unterstützung und übernahmebedingten Integrationskosten beruhe.
Unter der Annahme eines P/E von 17 und eines EV/EBITDA von 13 für das GJ 2011/12 werde Sonova gegenüber dem Durchschnitt der Schweizer Medtech-Peer-Gruppe mit einem Aufschlag von 30 bis 40% gehandelt, weshalb das Aufwärtspotenzial gering sei. Die Analysten würden ihre Prognosen nur leicht anpassen.
Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Sonova-Aktie mit dem Rating "hold". Das Kursziel werde bei CHF 135 gesehen. (Analyse vom 18.05.2010) (18.05.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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