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Philip Morris "strong buy" 30.05.2002
Merrill Lynch
Wie auch schon in ihren vorhergehenden Aktienanalysen raten die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch unverändert dazu, die Aktie des US-amerikanischen Tabak - und Lebensmittelkonzerns Philip Morris (WKN 851777) aggressiv zu kaufen.
Nachdem die Analysten in ihrem Bericht vom 29.05. den unmittelbar bevorstehenden Verkauf der 100%igen Philip Morris Tochter Miller Beer an South African Breweries (SAB) angekündigt hätten, würden sie in ihrer heutigen Analyse auf die finanziellen Schlüsselaspekte der Transaktion eingehen. Das Volumen der Transaktion werde demnach voraussichtlich etwa 5,6 Mrd. USD betragen. Im Austausch für seinen 100% Anteil an Miller werde Philip Morris Anteile an SAB mit einem Gesamtwert von rund 3,62 Mrd. USD erhalten. Dies entspreche 36% der derzeit frei verfügbaren Anteile an SAB.
Zusätzlich zu dieser Aktienbeteiligung werde Philip Morris geschätzte 2 Mrd. USD an Bargeld erhalten, von denen nach der Begleichung diverser Steuern netto rund 1,7 Mrd. USD zur Verfügung stehen würden. Damit werde das Aktienrückkaufprogramm von Philip Morris im Geschäftsjahr 2002 voraussichtlich ein Volumen von 6 Mrd. USD erreichen. Die entgangenen Gewinne aus dem Verkauf von Miller könnten so komplett wieder aufgefangen werden. Außerdem werde das jährliche Einkommen aus Dividendenausschüttungen aus den Anteilen an SAB geschätzte 110 Mio. USD betragen.
Die Anteile, die Philip Morris an SAB erhalten werde, würden zu 24,99% auf Stammaktien mit normalem Stimmrecht basieren. Bei den restlichen Anteilen werde es sich um konvertierbare Vorzugsaktien handeln, von denen jede ein Zehntel des Stimmrechtes einer Stammaktie besitze. Damit werde Philip Morris wahrscheinlich das Recht erhalten, zwei der insgesamt 9 nicht-exekutiven Direktoren von SAB zu ernennen. SAB verfüge lediglich über 2 exekutive Direktoren. Nach Abschluß der Übernahme werde South African Breweries seinen Namen voraussichtlich in "SAB Miller plc." abändern.
Gemäß den vertraglichen Bestimmungen müsse Philip Morris seine Anteile an SAB Miller plc. bis Juni 2005 halten und dürfe bis Ende 2004 keine zusätzlichen Anteile an dem Unternehmen erwerben. In den Augen der Analysten sei die Transaktion positiv für die Aktionäre von Philip Morris, da die Minderheitenbeteiligung an einem globalen Unternehmen wie SAB größere Wachstumsperspektiven hätte, als die jetzige 100%ige Anteilseignerschaft an Miller Beer. Das EPS von Philip Morris werde in den Geschäftsjahren 2002 und 2003 auf 4,92 bzw. 5,56 USD geschätzt.
Diese Fakten erwägend raten die Investmentbanker von Merrill Lynch weiterhin mittel- und langfristig dazu, die Aktie von Philip Morris mit einem 12-Monats-Kursziel von 70 USD aggressiv zu kaufen.
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