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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 225,50 $ |
227,50 $ |
-2,00 $ |
-0,88 % |
27.04/19:41 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US4781601046 |
853260 |
- $ |
- $ |
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Johnson & Johnson halten 03.05.2010
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Johnson & Johnson (ISIN US4781601046 / WKN 853260) weiterhin mit dem Rating "halten" ein.
Die vierteljährliche Dividende sei von USD 0,49 auf USD 0,54 erhöht worden, was einem Anstieg von 10,2% entspreche. Der Gewinn je Aktie habe USD 1,29 betragen und somit den Konsens um USD 0,2 übertroffen.
Der Umsatz in Höhe von USD 15,63 Mrd. im ersten Quartal (plus vier Prozent im Jahresvergleich) habe den Analystenschätzungen entsprochen, wobei der Bereich Medizintechnik positiv überrascht habe und der einzige gewesen sei, der ein organisches Wachstum habe verzeichnen können (+8,1% inklusive Akquisitionen). Pharma habe unter dem Generikadruck und der Konsumgüterbereich durch die im Januar stattgefundene Rückholaktion von Tylenol (schmerzlindernder, fiebersenkender Arzneistoff) gelitten. Der Ausblick für den Umsatz und für den Gewinn je Aktie sei geringfügig heruntergesetzt worden. Allerdings sei dies hauptsächlich auf die negativen Währungseffekte und die erhöhten Kosten der Gesundheitsreform zurückzuführen, was im Allgemeinen auf bessere Fundamentaldaten schließen lasse.
Alles in allem habe Johnson & Johnson recht ordentliche Quartalszahlen präsentiert. Zwar habe das Unternehmen den Umsatz im Jahresvergleich nur geringfügig steigern können, doch sei das hauptsächlich auf den höheren Dollarkurs und die zusätzlichen Kosten der Gesundheitsreform zurückzuführen. Eine positive Auswirkung der Gesundheitsreform werde erst ab 2014 erwartet, da sich ab dann die Kundenanzahl erhöhen sollte. Nachdem der Auslauf des Patentes von Topomax einjähriges Jubiläum feiere, stünden zurzeit keine weiteren Ausläufe an. Dies, die weiterhin starke Pipeline und die kürzlich erfolgreich eingeführten Produkte (u. a. Simponi, Stelara, beides Immunologie) würden auf zukünftiges Wachstum hoffen lassen.
Da allerdings für die folgenden Quartale und Jahre ein erhöhter Kosteneffekt durch die Gesundheitsreform erwartet wird (insgesamt werden für 2010 Kosten in Höhe von USD 400 bis 500 Mio. erwartet, für 2011 bis zu USD 800 Mio.), erhalten die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre "halten"-Einschätzung für die Johnson & Johnson-Aktie weiter aufrecht. (Analyse vom 03.05.2010) (03.05.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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