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Straumann "hold" 27.04.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Christoph Gubler, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Straumann (ISIN CH0012280076 / WKN 914326) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit "hold" ein.
Der Umsatz habe im ersten Quartal 2010 1,5% über den Konsenserwartungen gelegen. Der Konzernumsatz habe CHF 199 Mio. betragen (Vontobel Research-Erwartung: CHF 191 Mio., Konsens: CHF 196 Mio.). Die USA hätten CHF 42 Mio. erwirtschaftet (Vontobel Research-Erwartung: CHF 40 Mio., Konsens: CHF 40 Mio.), Europa CHF 125 Mio. (Vontobel Research-Erwartung: CHF 123 Mio., Konsens: CHF 124 Mio.), Asien CHF 26 Mio. (Vontobel Research-Erwartung: CHF 22 Mio., Konsens: CHF 26 Mio.) und der Rest der Welt CHF 7 Mio. (Vontobel Research-Erwartung: CHF 6 Mio., Konsens: CHF 6 Mio.).
Die Unternehmensleitung erwarte für das Geschäftsjahr 2010, dass Umsatz und EBIT-Marge "mindestens" so hoch wie im Geschäftsjahr 2009 sein würden (d. h. CHF 736 Mio. und 22,5%), einschließlich eines negativen Währungseffektes von 3 bis 4%.
Das Umsatzwachstum von 1,5% im ersten Quartal 2010 setze sich aus einem Wachstum von 3,1% in Lokalwährung (Vontobel Research-Schätzung: 0,9%) und negativen Wechselkursauswirkungen von 1,6% zusammen. Straumanns Umsatzwachstum im ersten Quartal sei mit 3% schwächer als 6% von Zimmer, übertreffe aber Biomets -1% (für Nobel Biocare erwarte man 2%). Das Wachstum in Nordamerika (alle Zahlen in Lokalwährung) sei dank dem Volumenwachstum in den Bereichen Implants und Biologics auf gute 8,4% gekommen (Vontobel Research-Schätzung: 7%). In Europa sei ein bescheidenes Wachstum von 1,4% erzielt worden (Vontobel Research-Schätzung: 0%), da sich der Markt "ein Wenig" verbessert habe.
Die meisten Märkte, darunter Deutschland, seien unverändert geblieben, Frankreich und die iberische Halbinsel hätten zugelegt, während die Entwicklung in Schweden rückläufig gewesen sei. Aus Asien sei ein Wachstum von -1,7% gemeldet worden (Vontobel Research-Schätzung: -8%), wobei die Zugewinne in China und Korea vom Rückgang in Japan ausgeglichen worden seien, wo SLActive, Knochenimplantate und Roxolid nicht zugelassen seien. Im Rest der Welt sei der Umsatz um 26,3% gewachsen (Vontobel Research-Schätzung: 20%) dank Brasilien, Mexiko und dem Nahen Osten. Straumann werde mit einer P/E-Ratio von 20 und einem EV/EBITDA-Ratio von 14 für 2011 gehandelt, was einem Aufschlag von 15% gegenüber Nobel Biocare entspreche.
Die soliden Umsatzzahlen für das erste Quartal 2010 würden keine Überraschungen beinhalten, lägen aber insgesamt leicht über den Erwartungen. Der Ausblick bleibe unverändert, da die Unternehmensleitung noch keinen Marktaufschwung sehe. Die Outperformance in Nordamerika sei der Einführung von zwei neuen Produkten zu verdanken; Europa stagniere wegen der schleppenden Konjunkturerholung; das Minus in Asien sei durch fehlende Produktzulassungen in Japan bedingt; der Rest der Welt habe sich positiv entwickelt, weil in Brasilien Marktanteile hätten hinzugewonnen werden können. Die Analysten würden ihre Schätzungen nur geringfügig anpassen. Die erwartete Erholung spiegle sich in der aktuellen Bewertung bereits wider.
Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Straumann-Aktie mit dem Rating "hold". Das Kursziel werde bei CHF 280 gesehen. (Analyse vom 27.04.2010) (27.04.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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