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Sonova "hold" 21.04.2010
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Christoph Gubler, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Sonova (ISIN CH0012549785 / WKN 893484) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit dem Rating "hold" ein.
GN Store Nord, die Muttergesellschaft des dänischen Hörgeräteherstellers GN Resound, habe vor dem deutschen Bundesgerichtshof das vom deutschen Bundeskartellamt ausgesprochene Verbot einer Fusion der führenden Unternehmen des Hörgerätesektors zu Fall gebracht. Als höchste Instanz der deutschen Zivilgerichtsbarkeit habe der Bundesgerichtshof das von der Kartellbehörde 2007 ausgesprochene Verbot des Verkaufs von GN Resound an Sonova außer Kraft gesetzt. Resound und Sonova hätten die Transaktion mit einem Umfang von USD 2,9 Mrd. gestoppt, nachdem ihre Beschwerde gegen das Verbot in niedrigerer Instanz abgewiesen worden sei.
Nach der Analysteneinschätzung werde die neue Situation die M&A-Aktivität innerhalb der Hörgeräteindustrie allgemein zulassen, wenn nicht sogar ankurbeln. Die Analysten würden glauben, dass die Gerichtsentscheidung die beschleunigte Konsolidierung der Hörgeräte-Einzelhandelsgeschäfte möglich machen werde, angeführt von Sonova und WDH und vor Kurzem gefolgt von Siemens und Widex. Die Einzelhandelsübernahmen würden im Allgemeinen den Umsatz der Hersteller stärken, die Margen aber verwässern.
Auf der anderen Seite sei es unwahrscheinlich, dass Sonova und Resound erneute Übernahmegespräche führen würden. Sonova habe seinen Marktanteil von 2007 bis 2009 von 19% auf 25% gesteigert, während der von Resound von 15% auf 13% gefallen sei. Dies bedeute, dass Sonova die Hälfte von dem, was es hätte kaufen können, auf organische Weise ohne Übernahmekosten und Integrationsprobleme hinzugewonnen habe. Ob das Resound-Geschäft zum Verkauf stehen werde, bleibe abzuwarten. Innerhalb der Hörgeräteindustrie seien nach Ansicht der Analysten nur Sonova, Siemens oder WDH zu einer Übernahme fähig, die mit bis zu USD 2 Mrd. zu Buche schlagen könnte.
Nach der Einschätzung der Analysten werde die Entscheidung des Bundesgerichtshofs M&A-Aktivitäten innerhalb der Hörgeräteindustrie allgemein ermöglichen, wenn nicht sogar ankurbeln. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass Sonova und Resound ihre Übernahmegespräche wieder aufnehmen würden, aber die Analysten würden glauben, dass durch diese Gerichtsentscheidung eine beschleunigte Konsolidierung des Hörgeräte-Einzelhandels möglich werde, angeführt von den Herstellern Sonova und WDH.
Die Analysten von Vontobel Research belassen ihre Schätzungen, ihre Empfehlung und ihr Kursziel von CHF 135 unverändert und bewerten die Sonova-Aktie nach wie vor mit dem Rating "hold". (Analyse vom 21.04.2010) (21.04.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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