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Endesa übergewichten 23.05.2002
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank bewerten die Aktie von Endesa (WKN 871028) mit "übergewichten".
Nachdem 2001 übermäßige Niederschläge in Spanien einen Strich durch Endesas Jahresrechnung gemacht hätten, hätten außergewöhnlich spärliche Regenfälle das erste Quartal 2002 gedämpft. Die Stromproduktion aus Wasserkraft sei so tief gewesen, dass sogar Spaniens größter Stromproduzent Endesa, der sonst bei Trockenheit gegenüber Konkurrenten Boden gewinne, gelitten habe. Die Brennstoffkosten seien (mehr Strom habe mit thermischen Anlagen produziert werden müssen) gestiegen, und entsprechend sei das operative Betriebsergebnis im Heimmarkt um 29% auf 426 Mio. Euro gefallen.
Dies zeige, dass viele Stromproduzenten stark witterungsabhängig seien - auch in Chile, wo die hohe Wasserkraftproduktion und Stromtariferhöhungen das operative Betriebsergebnis im Lateinamerikageschäft weniger stark als erwartet auf 335 Mio. Euro hätten sinken lassen (-6%). Währungsverluste in Argentinien hätten dabei mit 573 Mio. Euro belastet. Der Reingewinn habe sich dank 924 Mio. Euro Kapitalgewinn aus dem Verkauf von Viesgo auf 767 Mio. Euro verdoppelt.
Die Argentinienkrise ist nach Erachten der Analysten der Zürcher Kantonalbank im Aktienkurs über Gebühr eingepreist, weshalb Endesa mit "übergewichten" im Europaportfolio bleibt.
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